Kämpfen für eine demokratische Kultur

Kämpfen für eine demokratische Kultur

Texte aus vier Jahrzehnten

Kann demokratische Kultur in Deutschland - nach dem Scheitern der Weimarer Republik, nach Hitler, Goebbels und Auschwitz - überhaupt Wirklichkeit werden? Sie wurde oft beschworen, ist selten auch nur in Ansätzen erkennbar, sie leidet unter dem rückhaltlosen Kampf um (parteipolitische Vorteile. Wer pflegt und verantwortet sie? Das Jahr 1985 mit seinen zahlreichen politischen Gedenktagen hat neuerlich tiefe Bruchstellen im demokratischen Selbstverständnis der Politiker und Bürger der Bundesrepublik offen gelegt. Die liberale Demokratin Hildegard Hamm-Brücher hat seit vierzig Jahren neben ihrem tagespolitischen Engagement für demokratische Kultur gekämpft und dabei an der politischen Wirklichkeit gelitten. Dies zeigen ihre Texte aus vier Jahrzehnten, die in diesem Buch gesammelt sind. Die Autorin will - und das zeichnet auch ihre politische Tätigkeit aus - mit diesem Buch Unruhe stiften und zugleich dazu ermutigen, mit demokratischer Kultur ernst zu machen

Verlag
R. Piper & Co. Verlag

Freigabe durch

Die Erben der Autorin, die Geschwister Verena und Florian Hamm - mit bestem Dank der Frauenbibliothek, München