Die vergessene Wirklichkeit

Männer und Frauen im weiblichen Leben

Die vergessene Wirklichkeit

Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit einem bisher von der Forschung vernachlässigten, real aber sehr bedeutsammen Alltagsphänomen weiblichen Lebens: den Kontakten und Freundschaften zwischen Frauen. Die Autorin zeigt auf, wie sehr diese in ihrer Ausformung, im besonderen jedoch in ihrer subjektiven Aneignung und Bewertung angebunden sind an die Erwartungen, die Frauen an Männer zu stellen gelernt haben. Diese Erwartungen - der Mythos um den Mann - und weniger die realen Erfahrungen prägen grundlegend Aneignung und Verleugnung der Wirklichkeit mit Männern und Frauen. Auf diesem Hintergrund, in erster Linie gewonnen anhand halbstrukturierter Interviews mit Frauen, gelangt die Autorin zu theoretischen Neuentwürfen, was Begriff und Verständnis von Sexualität und von weiblicher Heterosexualität und Homosexualität angeht. Ihre Polarisierung kennzeichnet sie als ideologisch. Einer kritischen Betrachtung unterzieht sie auch, die Diskussion um die Bisexualität und das lesbische coming out. So kann sie verdeutlichen, wie Frauen durch gelernte Trennlinien und ideologische Begriffsetzungen der Aneignung existierender gemeinsamer Erfahrungen beraubt, werden b.z.w. sich selbst berauben

Verlag
Eigenverlag Jutta Brauckmann

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