188-99-6

RW änderte die Schreibweise von Parzival in Parsifal, nach einem bei Görres gefundenen »fal parsi«, das persisch angeblich »reiner Tor« bedeute; von hier ab auch bei Cosima Schreibweise durchgehend »Parsifal«, während sie vorher zwischen Parcival und Parzival schwankte

188-99-3

biblische Tragödie von Jean-Baptiste Racine (1639-1699); nach einem Brief Liszts, denGlasenappinBd.5,S. 339 zitiert, soll es sich um das »Esther«-Frag-ment von Franz Grillparzer handeln. - »Le MaladeImaginaire«: vonMoliere (1622 bis 1673). - »Promotion«: possenhafte Verleihung der Doktorwürde und Schluß mit Gesang und Tanz in dem ursprünglich als Ballettkomödie geschriebenen Stück »Der eingebildete Kranke«, eine Szene, bei der Moliere während der Aufführung am 17. Febr. 1673 starb.

188-99-2

Lorenz O. (1779-1851), dt. Naturforscher und Philosoph, Prof. in Jena, München und Zürich, bedeutend innerhalb der romantischen Naturphilosophie; Okens Jenaer Zeitschrift »Isis« wurde 1818 wegen mißliebiger Aufsätze verboten.

188-99-1

Christian L. (1800-1876), norweg.-dt. Indologe; Begründer der ind. Altertumswissenschaft, seit 1830 Prof. in Bonn, Hauptwerk »Indische Altertumskunde«, 4 Bde. 1844-61.

188-98-7

Hodge & Essex, organisierten die mit einem finanziellen Mißerfolg endenden Konzerte in London. - »ward ihm wohl...«: von Cosima falsch zitiert, muß richtig lauten »ward ihm wohl unter dem Hufschlag der Pferde«, Theklas Klage um Max, in »Wallenstein« von Schiller. — »Der Übel ärgstes ist die Schuld«: »Der Übel größtes aber ist die Schuld«, aus »Die Braut von Messina«, IV. Akt, von Schiller.

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