800-1-337

Wilhelm von Humboldt an seine Frau Caroline, zit. b. H. Beck, Alexander von Humboldt, II 43 f. - Als Alexander seinen ersten »Kosmos«-Vortrag gehalten hat, schreibt Caroline an ihre Tochter Adelheid am 6. November 1827, man habe in die wunderbare Tiefe des menschlichen Fassungsvermögens geblickt und geahnt: nach außen und innen gleiche Unendlichkeit - ach, und doch nicht glücklich (zit. b. H. Beck, a. a. O. II 82).

800-1-336

An Goethe, 3. 1. 1810 (Briefe an Goethe, ed. Mandelkow, II 34). - Die Betonung von >Gemüt< kommt sogar in seiner späten Distanz zu den Vereinigten Staaten zum Vorschein, deren Bild zunächst ganz unter dem Eindruck seines Besuchs bei Jefferson-in Erwartung der großen Schritte der Vervollkommnung seines sozialen Zustand.es entgegen - gestanden hatte, wie er im Abschiedsbrief dem Präsidenten am 27. Juni 1804 schrieb.

800-1-334

An Carl Pfaff, 12. November 1794, zit. b.H. Beck, a.a.O. I 256: Ich arbeite an einem bisher unbekannten Theile der allgemeinen Weltgeschichte ... Es sollte eine Darstellung der Pflanzenwelt unter Einbezug aller Nachrichten über die Ausbreitung der Gewächse auf dem Erdboden sein, kein Vorgriff auf die Entwicklungstheorie, sondern ein auf den Deckungsraum historischer Quellen beschränktes Unternehmen.

800-1-333

An Wilhelm Gabriel Wegener, 25. Februar 1789 (Jugendbriefe an Wilhelm Gabriel Wegener, 43f.): er arbeite an einem Werke über die gesamten Kräfte der Pflanzen (mit Ausschluß der Heilkräfte).

800-1-332

H. Beck, Die Brüder Grimm über Naturschilderungen in der ältesten deutschen Literatur. Zwei Briefe der Brüder Grimm an Alexander von Humboldt. 1955, 252. Zum Zuträgersystem insgesamt: H. Beck, Alexander von Humboldt. Wiesbaden 1959/61, II 230.

800-1-330

Plinius Secundus, Epistulae III 5,6: Naturae historiarum triginta Septem, opus diffusum, eruditum nee minus varium quam ipsa natura. Die Übersetzung ist die Humboldts a. a. O. Er brauchte den Schimpf nicht zu fürchten, den Thomas Carlyle in seiner John Sterling-Biographie als dessen Verdikt auf Bayle zitiert: One would think, he had spent bis whole lije in the Younger Pliny's windowless study; had never seen, except by candlelight; and thought the Universe a very good raw-material for books.

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