159-1-255

Ukaz Prezidiuma Verdiovnogo Soveta SSSR, O razmere gosudarstvennogo posobija mnogodetnym i odinakim materjam, Pravda, 26. Nov. 1947. Die Bedeutung des staatlichen Zuschusses als Basis für die Existenz der Mutter kann beurteilt werden durch einen Vergleich mit den Ausgaben der Regierung für die Waisenhäuser. Seit 1948 bekommt die Mutter, ob verheiratet oder nicht, mit dem siebten Kind neben einer einmaligen Bezahlung von 1250 Rubeln eine monatliche Summe von 100 Rubeln für jedes Kind auf die Dauer von vier Jahren, vom zweiten Geburtstag an.

159-1-254

Die staatliche Beihilfe zur Kindererziehung, war nie genügend für eine verheiratete Frau, wenn die Anzahl ihrer Kinder es ihr unmöglich machte, eine andere Tätigkeit anzunehmen. So daß, wenn die kurzfristigen Zahlungen aussetzen würden (4-5 Jahre), sie keine Sicherheit für ihr weiteres Leben hatte; siehe die Erlasse vom 27. Juni 1936, Art. 10, und vom 8. Juli 1944, Art. 2, 3; auch Schlesinger, Changing Attitudes, S. 296 bis 297.

159-1-253

Viele Beschwerden erschienen in der Presse, z. B. Po-Stalinski zabotit'sja, Izvestija, 7. Juli 1946, und Gosudarst vennaja zabota o sem'e, ebenda, 8. Juli 1947; O. Kozlova, Nekotorye voprosy povysenija proizvoditel'nosti truda ien's~in-rabotnic, Pravda, 24. Jan. 1949; V. Safanov, Za materejrabotnic, izvestija, 15. Juni 1949, Zabota o ~ensine c -materi i detiach, ebenda, 30. Juni 1949, und Pis'ma materej, ebenda, 11. und 27. Aug. 1949.

159-1-251

Für das finanzielle Niveau des Durchschnittsarbeiters sind Verhütungshilfsmittel verhältnismäßig beschränkt; nach Schlesinger (Changing Attitudes, S. 18) ist niemals eine ernsthafte Anstrengung gemacht worden, um die Knappheit der Verhütungsmittel auf dem Markt zu beseitigen.

159-1-248

Bei den Spezialisten mit abgeschlossener höherer Ausbildung stieg der prozentuale Anteil der Frauen von 42,3 im Jahr 1947 (Markus, Trud, Sp. 1126) zu 50 im Jahr 1950 (E. Furceva, Zen'sc'iny straliy socializma, Pravda, 8. März 1950).

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