159-1-235

Serebrennikov, Zenskij trud. S. 98-101, 103-105, 217, 219. Die Mängel unhygienischer Bedingungen, ungeeigneten Essens, ungenügender oder fehlender ärztlicher Betreuung, unzureichender Unterbringung und Bekleidung, ungeübten Personals wurden während des zweiten Fünfjahresplanes einigermaßen verbessert, aber nicht beseitigt, wenn man nach den bei Schlesinger, Changing Attitudes, S. 256, 265, veröffentlichten Pressenotizen urteilen kann.

159-1-234

Serebrennikov, Zenskij trudv SSSR (Moskau 1934), S. 94, 107, 217-218, und Position of Women, S. 142ff. Obwohl 1932/33 37% der städtischen Bevölkerung (Serebrennikov, Position of Women, S. 164) und fast 75% der Arbeiter in den wichtigsten Industrien in gemeinschaftlichen Eßräumen aßen (Stalin, The Results of the first Five-Years Plan, Selected Writings, S. 160) konnte anscheinend nur eine Mahlzeit am Tag an der Arbeitsstätte verabfolgt werden, und die anderen Mitglieder der Familie, die nicht arbeiteten oder in der Schule waren, wurden nicht versorgt (Serebrennikov, Zenskij trud, S. 106).

159-1-231

Siehe die von Schlesinger, Changing Attitudes, S. 251-269, zitierte Auswahl von Pressenotizen; ebenso Sir John Maynard, Russia in Flux, hrg. v. S. Haden-Guest (New York 1948), S. 483-484. Schlesinger, Spirit of Postwar Russia, S. 57, fügt hinzu, daß es zahlreiche Straffälle wegen Verletzung des Gesetzes gegen die Abtreibung gäbe.

159-1-229

Eindrucksvolle Resultate wurden nach dem Dekret von 1936 erzielt. 1937 stieg die Geburtenzahl im ganzen Land um 18%, verglichen mit der von 1936, in Moskau um 100%. (Sverdlov, Legal Rights of the Soviet Family, S. 46.) Zwischen dem Dekret von 1944 und dem vom Juni 1951 erhielten 33 000 Frauen in der Sowjetunion den Titel Mutterheldin für die Geburt von mindestens 10 Kindern, und über 3 000 000 hatten den Mutterruhm-Orden und die Mutterschaftsmedaille empfangen für die Geburten von fünf bis neun Kindern (Nina Popova, Vo imja zisni i zdorov'ja detej, Pravda, 1. Juni 1951).

159-1-228

In einem Bericht über ein Buch von Sverdlov (Brak i razvod [Ehe und Scheidung], Moskau 1949) wird festgestellt, daß kein Gedanke an eine Schwächung der staatlichen Regelung von Ehe- und Familienangelegenheiten während des allmählichen Übergangs von Sozialismus zum Kommunismus ist, solange die Sowjetunion eine kommunistische Gesellschaft direkt neben einem kapitalistischen Lager errichtet. (I. S. Gurewic, Sovetskoe gosudarstwo i pravo, Nr. 7 [1949], S. 78 bis 82.

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