<p>1870 sprach sich eine Lehrerin im "Frauen-Anwalt" ganz entschieden gegen die Aufhebung des Lehrerinnen-Zölibates aus (1. Jg., 1870/71, Nr. 4, S. 150); 1875 äußerte Auguste Schmidt - Leipzig (Lehrerin und 2. Vors. des Allgemeinen deutschen Frauenvereins) Bedenken gegenüber verheirateten Ärztinnen, während Henriette Goldschmidt - Leipzig (Vorstandsmitglied desselben Vereins) den entgegengesetzten Standpunkt vertrat. (In: "Neue Bahnen", 10. Jg., 1875, Nr. 23, S. 180)</p>