473-2-37

<p>Anm. d. V.: Wenn Werner Thönnessen in: "Die Frauenemanzipation in Politik und Literatur der Deutschen Sozialdemokratie (1863-1933)". Diss. 1958, S.47-feststellt: "Es war ein alter sozialdemokratischer Grundsatz, daß ein Verbot oder eine Einschränkung der Frauenarbeit die von der Produktion ausgeschlossenen Frauen der Prostitution als der einzigen Erwerbsmöglichkeit zutreibe" - dann darf vielleicht an dieser Stelle auf die vorhergehende kausale Verbindung derselben bei Louise Otto hingewiesen werden. L.

473-2-33

<p>Anm. d. V.; Dem sicher verblüfften Minister erklärte sie hierbei: "Exzellenz, ich bin prinzipielle Gegnerin der Zensur". ("Gleichheit", 1913, S.212 f.)</p>

473-2-29

<p>Anm. d. V.: Entsprechend groß war das Entsetzen über einen Berliner Frauenkreis, der sich in Männerkleidung an männlichen Zechgelagen beteiligte, öffentlich rauchte und in Fragen der Liebe und Ehe den Lehren George Sands und den Ansichten des "Jungen Deutschland" huldigte. Als "die Emanzipierten" waren sie noch jahrzehntelang sprichwörtlich und flößten konventionellen Frauengemütern Furcht ein vor der Frauenbewegung, vor dem Frauenstudium, vor einem "Verlust der Weiblichkeit" überhaupt</p>

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