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Anm. d. V.: Jene Spenden eines kinderlosen Ehepaares stehen in der frühen Vereinsgeschichte der bürgerlichen Frauenbewegung einzigartig da. Zum Vergleich sei das Schicksal der Louise-Büchner-Stiftung erwähnt. Nach L. Büchners Tod (1877) beschloß 1878 der Verband deutscher Frauenbildungs- und Erwerbsvereine einen Spendenaufruf für eine Stiftung, durch die der Druck unentgeltlicher oder billiger populär gehaltener Schriften für die Frauen des Volkes finanziert werden sollte; sie sollten die Stellung, Aufgaben und Pflichten der Frauen behandeln, ferner Gesundheitspflege, Hauswirtschaft u. a. m.

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