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Arthur Kirchhoff, DIE AKADEMISCHEN FRAUEN. GUTACHTEN HERVORRAGENDER UNIVERSITÄTSPROFESSOREN, FRAUENLEHRER UND SCHRIFTSTELLER ÜBER DIE BEFÄHIGUNG DER FRAU ZUM WISSENSCHAFTLICHEN STUDIUM UND BERUFE, Berlin, 1897. Hans Anger, PROBLEME DER DEUTSCHEN UNIVERSITÄT. BERICHT ÜBER EINE ERHEBUNG UNTER PROFESSOREN UND DOZENTINNEN, Tübingen, 1960

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LEHRERKALENDER, 1977, Lahn Gießen, Anabas Verlag. Auf der nächsten Seite des Kalenders wird kommentarlos eine französische Ansichtskarte von Schülerinnen, die vor einer mit Lineal bewaffneten Lehrerin ihr Hinterteil entblößen müssen, abgebildet. Auch an anderen Stellen des Kalenders dient die Frau wieder einmal als aufreizende Dekoration. Z.B. am 19. Dezember in Neglige mit Staubwedel zur Illustration eines Zitats von Alexander Kluge über die Situation der Hausfrau

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Um diesen Standpunkt zu verdeutlichen, zitiere ich eine Frau, die als Mädchen von ihrem Vater sexuell mißbraucht wurde. Sie hatte diese Beziehung zunächst nicht als Übergriff empfunden und setzte sich erst später intensiv mit der Frage auseinander: Wie sind sexuelle Beziehungen zwischen erwachsenen Männern und jungen Mädchen zu beurteilen, wenn Mädchen sie als angenehm empfinden oder zu empfinden meinen? Ihre Antwort: „Die Entscheidung traf letzten Endes eine Person, die in diesem Verhältnis die Macht hatte.

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