In seinen Jenenser Vorlesungen »Über die Methode des akademischen Studiums« von 1802 (publ. 1803) hatte Schelling die Metapher für die innere Verbindung von Sprachstudium und Naturstudium, ganz in der romantischen Tonart, verwendet: Es ist unmittelbare Bildung des Sinns, aus einer für uns erstorbenen Rede den lebendigen Geist zu erkennen, und es findet darin kein anderes Verhältnis statt, als welches auch der Naturforscher zu der Natur hat. Die Natur ist für uns ein uralter Autor, der in Hieroglyphen geschrieben hat, dessen Blätter kolossal sind, wie der Künstler bei Goethe sagt . ..