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Freud an Emil Fluß, 1. Mai 1873 (Jugendbriefe, 777). - Nicht mehr haltbar ist nach Kenntnis der Fluß-Briefe, was Freuds erster und ungebetener Biograph über die Naturbekehrung durch Goethe schrieb: Diese Mitteilung macht deutlich den Eindruck einer >Deckerinnerung<. (Fritz Witteis, Sigmund Freud. Leipzig 1924. 13)

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Jugendbriefe Sigmund Freuds. In: Psyche XXIV, 1970, 768-784; 775. Vorausgegangen war die Veröffentlichung durch E. L. Freud in: Die Neue Rundschau 1969, 678-693.

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In seinen Jenenser Vorlesungen »Über die Methode des akademischen Studiums« von 1802 (publ. 1803) hatte Schelling die Metapher für die innere Verbindung von Sprachstudium und Naturstudium, ganz in der romantischen Tonart, verwendet: Es ist unmittelbare Bildung des Sinns, aus einer für uns erstorbenen Rede den lebendigen Geist zu erkennen, und es findet darin kein anderes Verhältnis statt, als welches auch der Naturforscher zu der Natur hat. Die Natur ist für uns ein uralter Autor, der in Hieroglyphen geschrieben hat, dessen Blätter kolossal sind, wie der Künstler bei Goethe sagt . ..

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Schelling, Darlegung des wahren Verhältnisses der Naturphilosophie zu der verbesserten Fichteschen Lehre. 1806 (Werke, ed. M. Schröter, III 658 f.). Diese Schrift gehörte zum Sammelband Sdiellings in Schopenhauers Bibliothek mit zahlreichen Marginalien: Handschriftlicher Nachlaß V 144f.

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