Finkel Gilberte

Gilberte
Finkel
M.A. in Frauenstudien, Paris 1981. Sie leitet eine Reiseagentur und organisierte 1985 die Gruppe der Israelischen Frauen für die UN-Konferenz in Nairobi. Sie forscht zur Zeit zu Feminismus und den Frauenfriedensgruppen in Israel, sie ist seit 1977 aktiv in der Frauenbewegung und engagierte sich in den letzten Jahren auch in der Friedensbewegung. Sie veröffentlichte: Feminisme en Israel. Nouvelles Questions Feministes (Paris 1981). Sie lebt in Tel-Aviv
1948
Frau

Orte

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<p>Dies soll nicht heißen, daß eine sozialistisch-feministische Politik oder eine sozialistisch-feministische Praxis sich nicht mit Themen außerhalb dessen, was allgemein unter politischer Ökonomie verstanden wird, auseinandersetzt. Lorna Weir (1987b) argumentiert überzeugend für die Bedeutung einer sozialistischfeministischen Praxis zum Thema Sexualität.</p>

471-3-14

<p>Das International Women's Day Committee (vor kurzem zu Toronto Socialist Feminist Action — TSFA umbenannt) war 1989 elf Jahre alt und damit die langjährigste sozialistisch-feministische Organisation in Canada. Es gibt zur Zeit die Zeitung Rebel Girls Rag heraus. Weitere Information erhältich von P.O. Box 70, Station F, Toronto, Ontario M4L 2L4. Für eine Diskussion über die Aktivitäten dieser Gruppe vgl. Carolyn Egan 1987: Socialist Feminism: Activism and Alliances: In: Maroney und Luxton (Hrsg.): Feminism and Political Economy.

471-3-13

<p>Vgl. zum Beispiel: The Canada-US Free Trade Agreement and Women: an assessment, Status of Women Canada, 1988; und das begleitende Hochglanzheft, das allgemein verteilt werden soll: Canada's New Free Trade Agreement: How it Benefits Canadian Women, o.J.</p>

471-3-12

<p>Rebick (1989) sagt dies in ihrer kürzlich erschienenen Einschätzung von feministischer Politik innerhalb der NDP, ist sich andererseits aber bewußt, daß die interne Veränderung der Partei vielleicht von einer genügend starken gesellschaftlichen Bewegung außerhalb der Partei abhängt.</p>

471-3-11

<p>»(Die) Radikalisierung berufstätiger Frauen ... hat das organisatorische und ideologische Gleichgewicht der Kräfte in der gesamten Bewegung vollkommen verändert. Diese Radikalisierung ist nicht nur an sich bedeutsam oder wegen der daraus entstehenden Möglichkeiten, den Kampf zu erweitern, sondern weil das Erweitern der Klassenbasis um Feminismus unser Verständnis dafür, wie die Unterdrückung der Klassen und der Geschlechter zu einem globalen Herrschaftssystem wird, vergrößert ...« (Heather Jon Maroney 1987)</p>

471-3-10

<p>Abgesehen von dem umfangreichen Material, das in den Zeitungen und Zeitschriften der Ultralinken veröffentlicht wurde, sind mir nur wenige Studien über die gegenwärtige Beziehung zwischen sozialistischem Feminismus und der Ultralinken in Canada bekannt. Pierette Bouchard gibt in: Feminisme et marxisme: un dilemme pour la Ligue communiste canadienne, Canadiern Journal of Political Science, Vol. XX, No. 1, März 1987, eine Inhaltsanalyse von Forge, der Zeitung von la Ligue, zum Thema Feminismus</p>

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<p>Im Gegensatz dazu hat in England die Stärke der Linken und in den USA die Marginalisierung der Linken dazu geführt, daß der sozialistische Feminismus immer mehr zu den Intellektuellen gezogen wurde, verstärkt durch die jeweiligen Strukturen der nationalen Frauenbewegungen</p>

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<p>Dieser Abschnitt beruht großteils auf einer umfangreicheren Abhandlung: Autonomy, Integration and Legitimacy: A Comparative Analysis of Socialist Feminist Practice in Canada, The United States and Western Europe, The Year Left (6), eds. Mike Davis und Michael Sprinker, New York 1990</p>

471-3-7

<p>Nicht alle Frauen, die sich für Veränderungen einsetzen, und nicht alle Organisationen, die sich mit Themen befassen, die für Frauen bedeutsam sind, sehen sich als Feministinnen oder als Teil der Frauenbewegung. Eine Mieterinnengruppe kann sich zum Beispiel mit Wohnungsproblemen von Alleinerziehenden auseinandersetzen, die zum Großteil Frauen sind, ohne sich als Teil der Frauenbewegung zu verstehen. Zudem engagieren sich manche Frauen in explizit antifeministischen Frauengruppen wie etwa der Gruppe REAL Women</p>

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