470-7-9

<p>Eine Volkspartei, die im Parlament der zentralen indischen Regierung in der Opposition ist. 1977-1980, nach den Wahlen, die den Notstand beendeten, bildete sie zum ersten Mal eine Regierung ohne die Congress-Partei</p>

470-7-6

<p>CITU = Congress of Indian Trade Unions, ist die Gewerkschaftsorganisation der CPI(M) (vgl. Anm.U). In Indien sind die meisten Gewerkschaften einer Partei zugeordnet</p>

470-7-5

<p>In Indien definiert sich das Individuum überwiegend über seine religiöse, ethnische und/oder seine Zugehörigkeit zu einer Kaste. Kommunalismus (die britischen Kolonisatoren sprachen von »religious Community«) bezeichnet die Gemeinschaftsidentität, mit der sich verschiedene Kasten, religiöse und ethnische Gruppen voneinander abgrenzen und versuchen, ihre eigenen (sozialen, politischen, ökonomischen, juristischen) Interessen durchzusetzen</p>

470-7-3

<p>Der formelle Arbeitssektor besteht aus amtlich registrierten Betrieben, die staatlicher Kontrolle unterworfen sind. Die Arbeitenden in diesem Sektor sind gewerkschaftlich organisiert und haben deshalb Vorteile im Vergleich zu Arbeitenden im informellen Sektor</p>

470-7-2

<p>In Indien gibt es mehr als 250 Stämme, die aus über 50 Millionen Ureinwohnern bestehen. Diese Stämme haben jeweils einen sehr unterschiedlichen sozialen Status. Einige sind Christen, ihre Mitglieder haben höchste Posten in der Bürokratie, andere leben im südlichen Indien noch als Jäger und Sammler</p>

470-7-1

<p>Tempelprostituierte sind Frauen, die im Kindesalter zum »Dienst« an einer Gottheit in einem hinduistischen Tempel geweiht werden. Im frühen Feudalsystem waren diese Frauen oft Kurtisanen adliger Männer. Sie hatten eine musikalische und tänzerische Ausbildung. Heute noch kommt es vor, daß arme Eltern ihre Töchter an einen Tempel verkaufen. Diese haben kaum noch einen anderen Status als andere Prostituierte. Sie haben keine priesterlichen Funktionen</p>

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