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<p>Die — relativ — vollständigsten Daten bezüglich der Erwerbsarbeit von Frauen im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts liegen für Beschäftigte in Industrie und Handel vor und sind das Ergebnis einer statistischen Erhebung der Stadt Buenos Aires, des Censo de la Ciudad de Buenos Aires vom 18.4.1904 (vgl. Mercado, 24)</p>

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<p>»... 1895 bis 1914 bilden sich eine einflußreiche Mittelschicht und eine Arbeiterklasse heraus. Die erste besteht hauptsächlich aus gebürtigen Argentiniern, die zweite aus Einwanderlnnen. Im Gegensatz zur Herausbildung der Mittelschicht in anderen Ländern geschieht dies in Argentinien in der Folge einer Modernisierung des Staates und einer Wirtschaftspolitik, die sich am Export von Rohstoffen orientiert ...« (Mercado, 12) »In diesen Jahren erreichte das Wirtschaftswachstum eine Größenordnung wie nie wieder danach.« (Ebd., 19)</p>

Argentinien

Orte

Frauenbewegung in Argentinien

Gegen Ende des letzten Jahrhunderts brachten europäische Einwanderlnnen sozialistisches und anarchistisches Gedankengut nach Argentinien. In diesen Theorien wurde die traditionelle Stellung der Frau hinterfragt und ihre Gleichberechtigung mit dem Mann postuliert. Gleichzeitig traten mehr und mehr Frauen ins Berufsleben ein.[1] Sie begannen, für ihre Rechte als Frauen im Beruf, in der Politik und vor dem Gesetz zu kämpfen, und begründeten damit die erste feministische Bewegung in Argentinien (Mercado, 20).

Autor(en)

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<p>Umma = Gemeinschaft aller Muslime. Die Verantwortung für die Gemeinschaft und ihre Mitglieder (z.B. die soziale Verpflichtung der Reichen gegenüber den Armen) ist eines der grundlegenden Prinzipien. Das islamische Konzept der Umma steht der Realität einzelner Nationalstaaten, aber auch der Idee der Klassengesellschaft unversöhnlich gegenüber.</p>

Vorwort

Texttyp

10 000 Frauen trafen sich im August 1988 auf dem Skandinavischen Frauenforum in Oslo. Die Bewegung der Frauen scheint größer denn je und dennoch zugleich auch still zu stehen. In dieser erwartungsvollen Ruhe gilt es, den Aufbruch von damals für die Späteren festzuhalten, das Erreichte nicht zu vergessen, sich der Ziele zu vergegenwärtigen, zu denen wir aufgebrochen waren. Mit unserer Reihe wollen wir den Frauenbewegungen in der ganzen Welt eine Stimme geben, ein Dokument schaffen, das für die kommenden Generationen eine Anknüpfung ermöglicht, ein Vergessen verhindert.

Frauenbewegungen in der Welt Band 2 »Dritte Welt«

Anfang der siebziger Jahre erhoben sich die Frauen in der ganzen Welt. Sie durchbrachen die Grenzen des Schicklichen und Normalen, wurden unüberhörbar öffentlich. Die Plötzlichkeit, mit der die Frauenbewegung auftrat, und vor allem die Stärke ließen alte Vorstellungen von den rechtmäßigen Subjekten des Politischen fragwürdig werden
Wir brauchen die Geschichte dieser Bewegung in ihrer Vielfalt und ihren Gemeinsamkeiten, ehe sie folgenlos in Vergessenheit gerät........

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Tekeli Sirin

Sirin
Tekeli
...war Prof. f. Politikwiss. an der Universität Istanbul, legte das Amt 1981 nieder. Seitdem freie Forscherin, Übersetzerin, schreibt Artikel für feministische Publikationen. Forschungsschwerpunkte: Politische Partizipation von Frauen; Staatsapparate und Frauenfragen in Europa. Veröffentlichungen: Women and Politics (1982); For Women (1988); 19th Century Feminism (Hg., 1986). Initiatorin der ersten Selbsterfahrungsgruppe in Istanbul, Organisatorin des ersten feministischen Symposiums in Istanbul, Initiatorin der »petition campaign« 1986, des »one day festival« der Kampagne gegen das Schlagen von Ehefrauen 1987. Sie ist verheiratet und lebt in Istanbul
1944

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Shirazi Manny

Manny
Shirazi
ist arbeitslose Journalistin, arbeitete vier Jahre bei der feministischen Zeitschrift Spare Rib. Sie hat gerade einen Roman über iranische Frauen nach der Revolution geschrieben. Veröffentlichungen: Die Gasse ohne Namen. Homas Geschichte (1986); Frauen — Ein Weltbericht (Mitautorin 1986). Sie ist Mitglied der National Union of Journalists und war in zahlreichen iranischen und britischen Frauengruppen aktiv. Sie lebt mit ihrem Kind in London
1946

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