471-7-16

<p>Zum menschlichen Leben gehört die gegenseitige Hilfe. Kein Kummer, keine Not, kein Mißgeschick oder kein »gebrochenes Herz« kann als Entschuldigung dienen, seinem Leben ein Ende zu setzen, solange noch irgendeine Kraft zur Hilfeleistung besteht. Aber wenn man keine Nützlichkeit mehr verspürt, wenn einem der unausweichliche und unmittelbare Tod bevorsteht, ist es das natürlichste Recht des Menschen, einen schnellen und schmerzlosen Tod einem schleichenden und schrecklichen vorzuziehen</p>

471-7-14

<p>Ich bin nun 64 Jahre alt. Geschrieben habe ich eine Reihe von Büchern — einige darunter von Bedeutung, eine Menge Zeitschriftenbeiträge mit steigender Tendenz, Gedichte — einige ausgezeichnet, einige nützlich, keins davon schlecht, Lesungen — 34 Jahre lang — ich schätze tausende ... die immer besser geworden sind. Ich sollte noch 10 weitere Jahre arbeiten</p>

471-7-13

<p>Arbeit betrachtet sie als »Verausgabung von Energie durch die Gesellschaft in der Erfüllung ihrer organischen Funktionen. Realsiert wird die Arbeit durch hoch spezialisierte Individuen unter dem Druck der gesellschaftlichen Energie und findet in den Individuen ihr Ende, als deren Existenzberechtigung, höchsten Freude und Pflichterfüllung.«</p>

471-7-12

<p>Wir werden in einer Welt leben, in der Mann und Frau auf menschliche Weise und ohne Benachteiligung durch ihr Geschlecht miteinander verbunden sein und je nach ihrer Natur am gemeinsamen Wohl der Menschheit arbeiten werden</p>

471-7-11

<p>Wir Menschen sind unter den Lebewesen die einzige Gattung, bei der die Frau in ihrer Ernährung vom Mann abhängig ist und in der die sexuelle Beziehung gleichzeitig eine ökonomische ist</p>

471-7-9

<p>Der stärkste weibliche Trieb liegt im Sammeln, Zusammenfügen und Gestalten; der Haupttrieb des Mannes besteht im Zerstreuen, Ausstreuen und Zerstören</p>

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