Achtes Kapitel

Mein Mann Phil

Im Frühjahr 1940 war ich vor romantischer Aufregung wie benommen - eine wunderbare Zeit für uns beide. Aber es war auch ein wenig verrückt, nach so kurzer Zeit schon ans Heiraten zu denken. Ich litt unter der in solchen Fällen wohl üblichen Nervosität. Phil und ich kannten uns noch relativ wenig und waren beide noch sehr jung, nicht ganz dreiundzwanzig und fünfundzwanzig Jahre alt. Wir kamen aus so unterschiedlichen Milieus und hatten doch so viel gemeinsam: Humor, Freunde,

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Leon Richter berichtet in »La femme libre« einen Fall, wonach in Paris ein Dienstmädchen wegen Kindesmordes durch den Vater ihres eigenen Kindes, einen angesehenen, frommen Advokaten, der mit im Schwurgericht saß, verurteilt wurde. Noch mehr. Der Advokat war sogar selbst der Mörder und die Mutter vollkommen unschuldig, wie diese erst nach ihrer Verurteilung vor dem Gericht bekannte.

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Memminger, Stälin und andere, Beschreibung der württembergischen Ämter Heft 20. (Oberamt Göppingen.) Hormayr, Die Bayern im Morgenlande. Anmerkung S. 38. Siehe Sugenheim, a. a. O., S. 360

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Vgl. dazu: Baroja, C. J.: Die Hexen und ihre Welt, — aus dem Spanischen übersetzt von Susanne und Benno Hübner — Stuttgart 1967. (Mit einer Einführung und einem ergänzenden Kapitel von Professor Dr. W.-E. Peuckert.) Siehe auch: Baschwitz, K.: Hexen und Hexenprozesse. Die Geschichte eines Massenwahns, München 1966 (= dtv-Taschenbücher, Band 365); Hansen, Joseph: Zauberwahn, Inquisition und Hexenprozeß im Mittelalter und die Entstehung der großen Hexenverfolgung, München - Leipzig 1900; und Soldan, G. W. und Heppe, H.: Geschichte der Hexenprozesse (2 Bde.), München 1911

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