Haug Frigga
Frigga
Haug
Dr. phil. habil, wiss. Mitarbeiterin an der Hochschule für Wirtschaft und Politik Hamburg. Mithrsg. des Argument. Veröffentlichungen u.a.: Frauenformen (Hrsg., 1980, 1983); Subjekt Frau (Mithrsg., 1985); Der Widerspenstigen Lähmung (Mithrsg., 1986); Widersprüche der Automationsarbeit (zus. mit Projekt Automation und Qualifikation, 1987) (aus dem Buch)
1957 Studium in West-Berlin - Mit Heirat und Geburt einer Tochter 1963 zog sie nach Köln, unterbrach ihr Studium und kehrte erst zwei Jahre später nach West-Berlin zurück. 1970 diplomierte sie in Soziologie, promovierte in Psychologie 1976 und habilitierte 1978 in Sozialpsychologie. Während der Studentenbewegung war sie Assistentin am Psychologischen Institut der Freien Universität Berlin und von Anfang an in der Frauenbewegung aktiv.
Haug war Mitglied der Ostermarschbewegung und arbeitete ab 1965 in der Zeitschrift »Das Argument«. Aus Protest gegen den Krieg der USA in Vietnam trat sie dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) bei. Frigga Haug war Mitglied im Frauenbund, einer Gruppe, die sich 1968 als »Aktionsrat zur Befreiung der Frauen« gebildet hatte. Diese spaltete sich in eine Gruppe, die sich fortan Brot und Rosen nannte und eine zweite, der auch Frigga Haug angehörte, die zunächst weiter den alten Namen trug, sich aber 1970 in Sozialistischer Frauenbund Westberlin umbenannte. Dieser Frauenbund bestand bis etwa 1980 (aus wikipedia 2015 Dank auch für Foto)
Mülheim an der Ruhr
1937
Frau