Lob der Freundschaft II für Erich Wulff

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Angewidert vom Geschunkel ufm Müllemer Bötche
streiften wir durch die Trümmerstadt
mitten im kölschen Karneval betranken wir uns
mit dem nichtenden Nichts
an diesem naßkalten Tag im Februar
fingen wir an zu buddeln
in unseren Kinderzeiten
ich grub meine bayrischen Vorberge aus
du stelltest mir deine Ostsee vor
das abblätternde Ferienhaus am Strand in weißen Nächten
dann entdeckten wir den Himbeersaft wieder
den wir als Kinder bekamen
in dem Jahrhundert vor Pepsi

Autor(en)

Fremde Nähe

Titel und Bild
Festschrift für Erich Wulff

Zur aktuellen Situation der Demokratischen Psychiatrie in Italien,
Das psychosoziale Projekt in Hannover
Die soziale Psychiatrie in der DDR
Erschöpfung der Helfer?
Kritische Psychologie für Frauen
Faschisierung der Psychiatrie
Verrechtlichung politischer Konflikte
Ideologische Subjektion und Delinquenz

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Wulff Erich

Erich
Wulff
Dr. med., Professor für Psychiatrie und Vorsteher der Abteilung Sozialpsychiatrie an der Medizinischen Hochschule in Hannover. Im November 1939, im Rahmen der sog. »Umsiedlungsaktion« Übersiedlung in den sog. »Warthegau« (Poznan). Juli 1944 bis September 1945 Wehrdienst und Kriegsgefangenschaft. Studium der Medizin und Philosophie in Köln 1947 bis 1953. 1953 Approbation als Arzt. Studienaufenthalt in Frankreich 1953/54. Psychiatrie-Ausbildung 1955 bis 1961 in Marburg und Freiburg. Lehrauftrag an der Universität Hue/Vietnam von 1961 bis 1967. Tätigkeit als Oberarzt an der Psychiatrischen Klinik der Universität Gießen von 1968 bis 1974, dort 1969 Habilitation. Gastprofessor und Lehrtätigkeit an Wochenenden an der Universität Paris  (Vincennes) 1968 bis 1974. 1974 Berufung auf die Professur für Sozialpsychiatrie an die Medizinische Hochschule in Hannover.
Reval /Tallinn
1926
2010
Herr

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