<p>Erst in den letzten Jahren, beeinflußt durch die »französische« Lektüre der Schriften de Sades, hat sich das Bild verändert, das man sich vom Pornographen Sade gemacht hat, dessen Name als Kennzeichen einer sexuellen Grundperversion bekannt geworden ist. Vgl. bes. B. Dieckmann und F. Pescatore (Hrsg.), Lektüre zu de Sade, Frankfurt 1981; Maurice Blanchot, Sade, in: Horst Albert Glaser (Hrsg.), Wollüstige Phantasie, München 1974, S. 25-61; Roland Parthes, Sade Fourier Loyola, Frankfurt
1974; Georges Bataille, Der heilige Eros, Darmstadt und Neuwied 1963; Das Denken von Sade, hrsg.