475-5-7

<p>Zum Zusammenhang von Dichtung und Algebra, mathematischem Kalkül und Spiel mit dem Zufall bei Mallarme vgl. J. Neubauer 1978, 123ff., der die historische Linie (von der Lullschen Kunst über Leibniz, Lambert, Wolff bis zu Schlegel und Novalis) darstellt, in der die französischen Symbolisten stehen. (D. Ü.)</p>

475-5-6

<p>In seiner Analyse der »Sprache des Windes« nach dem Pariser Mai '68 spricht R. Debray von einer »Pathologie des politischen Diskurses«, einer »schwankenden Rede, ohne Verankerung in der sinnlich wahrnehmbaren oder historischen Materialität«.

475-5-5

<p>Man betrachte sich beispielsweise das Spiel der Anführungsstriche im Art. »Algebra« in der Encyclopedia Universalis.</p>

475-5-4

<p>»Gebrauchsanweisung zu diesem Lehrbuch: Dieses Lehrbuch behandelt die Mathematik von ihrem Anfang an. Man braucht&nbsp; also&nbsp; im&nbsp; Prinzip überhaupt keine besonderen&nbsp; mathematischen Kenntnisse. Einleitung: (...) Tatsächlich rekurriert der Mathematiker, der sich von der perfekten Richtigkeit .. überzeugen will, kaum auf vollständige Formalisierung.

475-5-3

<p>Zur »freien indirekten Rede« vgl. auch P. Pasolinis sprachkritische Analyse in den Ketzererfahrungen (1979, 101-131). (D.U.)</p>

475-5-2

<p>Ich verweise hier auf die Vorschläge von J. Rey-Debove 1978, die Hjelmslevs und dann Barthes' Analysen über Metasprache und Konnotation weiterführt.</p>

475-5-1

<p>Zur Unterscheidung von Erwähnung (mention) und Gebrauch (use) vgl. Quine 1974, 67f. — Zu den Anführungszeichen in linguistischer Sicht vgl. Klockow 1980 (D.U.).</p>

In Gänsefüßchen reden

oder Nähe und Distanz des Subjekts zu seinem Diskurs*

*Zuerst erschienen in Conéin, B. et al. (Eds): Matérialités discursives, Lille 1981. Übersetzt und fürs Deutsche bearbeitet von Harold Woetzel (mit Dank an Jacqueline Kubczak für ihre Unterstützung).

Die Anführungszeichen, die der Sprecher schriftlich seinen Wörtern hinzusetzen kann, haben im gegenwärtigen Sprachgebrauch des Französischen zwei verschiedene Funktionen: einmal die Autonymie und zum anderen die autonymische Konnotation. In

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