Zur Geschichte der Gälen siehe das entsprechende Kapitel in J.M., ibid., S. 159 - 186, und auch P. Rafroidi, 3. Guiffan u. J. Vertiere: L»Irlande (Armand Collin, Paris 1971)
Siehe dazu in J.M., ibid., S. 203 - 226, das Kapitel »L»Eglise chretienne celtique«. Vgl. dazu auch den »klassischen Standpunkt» bei Dom Louis Gougaud: Les chretientes celtiques (Paris 1911) - sowie die jüngere Arbeit gleichen Titels von Olivier Loyer (P.U.F. Paris 1965)
Hier sei angemerkt, daß Gallien in der Regel in folgende Hauptregionen eingeteilt wird: Belgien zwischen Rhein und Seine; die Keltika im engeren Sinn zwischen Seine und Garonne (mit östlicher Ausdehnung nach der Schweiz und den Alpen); südlich der Garonne Aquitanien (mit stark eingeschränkt keltischem Bevölkerungsanteil); schließlich mit dem Mittelmeer als südlicher Begrenzung das Gebiet der späteren römischen Provinz gallia narbonensis mit keltisch-ligurischer Bevölkerung. Man kann auch noch die Provinz gallia cisalpina dazurechnen, d.h.
Besonders in der Kunst der Tierdarstellung und ornamentalen Ausschmückung der Pferde — vor allem aber in der Kunst der Metall-Gravur, wovon der Kultkessel von Gundestrup (aufbewahrt im Nationalmuseet, Kopenhagen) das bekannteste Beispiel ist.
Alle diese Ereignisse muten derart seltsam an, daß man stets schwankt, ob sie der Geschichte oder der Sage zuzuordnen sind. Siehe dazu das Kapitel »Delphes et l’aventure celtique« (»Delphi und das keltische Abenteuer») in J.M., ibid., S. 91 -119
Eine detaillierte Untersuchung dieser Ereignisse, besonders was daran Sage und was daran gesicherte historische Tatsache ist, findet sich in J.M., Les Celtes, S. 65-90, Kapitel »Rome et epopee celtique« (»Rom und die keltische Epik»).