213-60-6

Deianeira: Frau des Zeus-Sohns Herakles; die eifersüchtige Deianeira tötete sich selbst, nachdem sie Herakles ein mit Gift getränktes Gewand geschickt hatte

213-60-5

Isolde: Anspielung auf die berühmte Liebesgeschichte von Tristan und Isolde; der Hinweis ist jedoch so kurz, daß man ihm nicht entnehmen kann, welche Fassung dieses Stoffes Christine gekannt hat

213-60-3

die edle Frau des Fayel, die den Schloßherrn von Coucy liebte: Anspielung auf den Roman du Chatelain de Coucy et de la Dame du Fayel von Jakemes (XIII. Jh.), eine Verserzählung und weitere Variante des Herzmäre

213-60-2

... von einer anderen Frau, deren Ehemann sie das Herz ihres Geliebten essen ließ: Anspielung auf die 9. Novelle des IV. Tages von Boccaccios Decameron, die ihrerseits wahrscheinlich auf das berühmte provenzalische Herzmäre aus der Lebensbeschreibung des Troubadours Guilhem de Cabestaing zurückgeht (XII. Jh.)

213-58-1

Hero: Ovid gibt in seinen Heroiden die wohl bedeutendste Fassung dieser Liebesgeschichte; auch hier greift Christine nach Auskunft von M. Ch. Curnow auf den Ovide moralise zurück

213-57-1

die Liebesgeschichte von Pyramus und Thisbe findet sich im 4. Buch der Metamorphosen des Ovid; wie M. Ch. Curnow jedoch präzisiert, hat Christine wahrscheinlich den sog. Ovide moralise (1316/28) als Quelle benutzt

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