188-6-3

Wolfram von Eschenbach (um 1170-nach 1220),ostfränk. ritterlicher Minnesänger, bedeutendster mittelhochdt. Epiker, Gralsepos »Parzival« um 1200-1210 auf der Grundlage der »Contes de Graal« des Chretien de Troyes

188-6-2

Blandina, Sklavin in Lyon, Märtyrerin, 177 gekreuzigt, Patronin der Dienstmägde. - der Dante'schen Dichtung: »Divina Commedia«

188-6-1

Ehepaar Heinrich V. (1845-1903), Tenor, seit 1865 an der Münchner Hofoper, Loge und Siegmund der Münchner Uraufführungen; Therese V. (1845-1921), Sopranistin, seit 1865 an der Münchner Hofoper, Sieglinde der Uraufführung von Walküre, heiratete 1868 Heinrich V.

188-5-14

Aufenthalt der Seligen bei Dante. - Rieht Wilhelm Heinrich R. (1823-1897), dt. Kulturhistoriker und Musikschriftsteller. - Oper Rheinberger's: »Die sieben Raben«, 1869, von Joseph Rheinberger (1839-1901), dt. Komponist, 1855 Lehrer an der kgl. Musikschule und 1877 Hofkapellmeister für Kirchenmusik in München

188-5-12

Adolph Wagner (1774-1835), Privatgelehrter, Schriftsteller und Übersetzer in Leipzig, von großem Einfluß auf den jungen RW, vermittelte ihm Lektüre, u.a. Shakespeare, Tieck, Schlegel und E.T.A. Hoffmann. - »Kaufmann von Venedig«: von Shakespeare

188-5-10

Brünnhilde in Siegfried, III. Akt, 3. Szene; der Hinweis auf die »Starnberger Zeit« ist insofern irreführend, als die Aufzeichnung erst nach Cosimas Abreise aus Starnberg erfolgte (die sog. Friedensmelodie wurde am 14. Nov. 1864 in München niedergeschrieben) - Quartett: von Beethoven, cis-moll op. 131, a-moll op. 132, h-moll offenbar irrig für f-moll op. 95, oder B-dur op. 133, falls Verwechslung mit französ. Tonartbezeichnung, vgl. auch 15. Febr. 1871

188-5-9

Friedrich N. (1844-1900), dt. Philosoph, geb. in Röcken bei
Lützen, wuchs in Naumburg und Schulpforta auf, studierte in Bonn und Leipzig, wurde 1869 Prof.

188-5-8

Fürst Ludwig Kraft Ernst zu Oettingen-W. (1791-1870), aus dem Riesgauer Urgrafengeschlecht, in bayer. Diensten zuerst unter König Maximilian I. Joseph bis 1825, wurde 1831 unter König Ludwig I. Innenminister, trat 1837 zurück, ging zur Opposition über und griff im Landtag 1845/46 die klerikale Richtung des Ministeriums Abel offen an; nach dessen Sturz bildete er im Nov. 1847 das sog. Lola-Ministerium (Beziehungen des Königs zu Lola Montez), hielt sich nur bis zum 12. März 1848; nach der Abdankung Ludwigs I. verzichtete er 1849 unter Maximilian II.

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