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Theodor Barth, Eine Denkschrift über die Erziehung des weiblichen GeschlechtS. In: Die Nation. 5. Jg., Nr. 8, 19.11.1887, S. 102 f.; Theodor Barth, Frauenbildung; Karl Schrader, Weibliche Erziehung. In: Die Nation. 6. Jg., Nr. 17, 42/43; 26.1.1889, 20./27.7.1889; S. 248 f., 628 ff./ 643 ff.; Anm. d. V.; Das Engagement der Nation für Helene Lange ist an sich nicht überraschend. Theodor Barth und Karl Schrader waren persönlich befreundet, beide Angehörige derselben Parteigruppierung (Sezession/Lib. Vereinigung) und M.d.R.

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Anm. d. V.; Den zeitgenössischen Quellen ist gegenüber später entstandenen Darstellungen und Memoirenwerken die größere Glaubwürdigkeit zuzubilligen; Helene Lange selbst mußte einen langen Entwicklungsweg zurücklegen, der in allen späteren Darstellungen nicht deutlich zum Ausdruck kommt. Zum Vergleich sei hier auf ihre sehr konservativen Vorstellungen über die Ausbildung der Lehrerinnen für das höhere Lehramt im folgenden Kapitel verwiesen

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Zu den bedeutendsten Mitgliedern zählten; Gertrud Gräfin Bülow von Dennewitz, Dresden, und Frau I. von Troll- Borostyäni, Salzburg; beide wurden bekannt durch Arbeiten auf dem Gebiet sexual-ethischer Probleme. Gräfin Bülow v. Dennewitz wirkte unter dem Pseudonym Gisela von Streitberg nach 1900 als eine der ersten Frauen für die Aufhebung des § 218 StGB.

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Lt. Helene Langes Mitteilung - in: Frauenwohl, 1. Jg. , Nr. 3, 1. 6.1893, S. 17 ff. - traten nur zwei Schülerinnen mit der ausgesprochenen Absicht zu studieren in dieselben ein

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Geleitet wurde der Wissenschaftliche Zentralverein von M. d.R. Rickert, Lib. Vereinigung (Sezession); führend darin tätig war ferner: M.d.R. Karl Schrader, ders. lib. Parteigruppe angehörend und Gatte von Henriette Schrader-Breymann

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