473-6-103

Dr. med. Franziska Tiburtius, Berlin, zählte zu den ersten deutschen Ärztinnen, die in der Schweiz (Zürich) studiert und promoviert hatten (1876)

473-6-102

Anm. d. V.: Auch ihre Forderung der Fortsetzung gewisser Unterrichtsstunden ist keinesfalls neu, sie wurde z. B. von Marie Calm eifrig verfochten (vgl. oben), ebenso von den Fröbelanhängern, wie ja auch z.T. Fröbelsche Forderungen von H. Lange aufgegriffen wurden (Pädagogik, Kindergarten). Und die Forderung, daß Mädchen vor allem durch Frauen zu erziehen seien, ist sogar so alt wie die Frauenbewegung selbst (vgl. L. Otto-Peters 1847 und folg. Kap.)

473-6-100

Helene Lange, Die höhere Mädchenschule und ihre Bestimmung. Begleitschrift zu einer Petition an das preußische Unterrichtsministerium und das preußische Abgeordnetenhaus. Berlin 1888

473-6-99

Frau Minna Cauer, Berlin (früher Lehrerin; VorS. des 1888 gegr. Vereins Frauenwohl, Frauengruppe der Akademischen Vereinigung, Berlin); Frau Jessen, Berlin; Frau Eberty, Berlin (beide führend tätig im Lette-Verein, Berlin); Frau Henriette Schrader-Breymann, Berlin (Nichte Friedrich Fröbels, führend in der Fröbelbewegung, v. a. in Berlin; Leiterin und Lehrerin in dem von ihr gegründeten Kindergärtnerinnenseminar mit Kindergarten u. a. Einrichtungen; mittätig in anderen dem Verband des Lette-Vereins angehörigen Vereinen); Frau Loeper-Housselle, Suddeutschland (früher Lehrerin, 1884 ff. Hrsg.

473-6-98

Neue Bahnen. 38. Jg., 1903, Nr. 21, S. 255 ff. Dieses Ehepaar Lenz hatte 1884 der Universität Heidelberg eine Stiftung von 100. 000 Mark angeboten (als unbekannte Spender, vgl. Neue Bahnen, 19. Jg., 1884, Nr.21, S. 165). Die Zinsen sollten als Stipendium an Studentinnen der Medizin, Chemie und Pharmazie vergeben werden, die ein Gymnasium absolviert oder eine entsprechende Prüfung abgelegt hatten. Die Universität Heidelberg lehnte die Stiftung ab

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