Barrett (1982) nimmt einige dieser Punkte auf, vgl. aber auch Coward (1982) und Rose (1983) als Einschätzung der Bedeutung der Psychoanalyse zur Öffnung der Fragen nach Subjektivität, Repräsentation und Geschlechterbeziehungen
Ich beziehe mich hier in aller Kürze auf den großen Korpus der theoretischen Argumente, die zum größten Teil aus den Werken des französischen Marxisten Louis Althusser hervorgegangen sind. Für eine ausgedehnte Diskussion dieser Werke und der verschiedenen Richtungen, in denen seitdem gearbeitet wird, vgl. z. B. Coward und Ellis (1977), Barrett (1980). Für eine Analyse der politischen Beziehungen zwischen Marxismus, Feminismus und Psychoanalyse siehe Rose (1983)
Siehe die logisch argumentierende Rezension von Against Sadomasochism mit dem passenden Titel: »Polarized Debate« von Muriel Dirnen in: New Directions for Women, März-April 1983. Ein Beispiel für das, was ich meine, ereignete sich bei dem Treffen der National Women's Studies Association in Arcata, Kalifornien, im Juni 1982. Auf dem Plenum »Sexuality and Politics: History and Theory« versuchte Nancy Hartstock eine vorsichtige Interpretation der SAMOIS-Literatur.
Hrsg. von Robin Ruth Linden et al.: Against Sadomasochism: A Radical Feminist Analysis (East Palo Alto, Calif. 1982). Dieses Buch enthält persönliche Berichte, Interviews und analytische Artikel
Coming to Power: Writings and Graphics on Lesbian S/M (Boston 1982) ist von Mitgliedern der SAMOIS, einer lesbisch-feministischen Sadomaso-Gruppe herausgegeben worden. Es enthält persönliche Erzählungen, Geschichten und politische Analysen. Vgl. auch persönliche Berichte in: Heresies 12: Sex Issue, Vol. 3, Nr. 4 (1981), und die kontroverse Berichterstattung über die ebenso kontroverse Barnard-Konferenz: »Towards a Politics of Sexuality«, in: off our backs (Juni 1982)
Diese Antagonismen und Spaltungen finden sich in der Leserbrief-Rubrik von off our backs. Obwohl diese Zeitschrift nicht nur lesbische Standpunkte vertritt, gibt sie doch die Themen und Haltungen der lesbisch-feministischen politischen Gemeinschaft korrekt wieder. Über die Jahre hinweg habe ich einen schärfer und persönlicher werdenden Ton der Kritiken und der Kommentare bemerkt.
Hierbei sollte man z. B. beachten, daß kürzlich mehrere fiktive persönliche Erzählungen veröffentlicht worden sind: Audre Lorde: Za-mi. Eine Mythobiographie (Berlin 1986); Michelle Cliff: Claiming an Identity They Thaught Me to Despise (Watertown, Mass. 1980); Anita Cornwall: Black Lesbian in White America (Tallahassee, Fla. 1983), dieses Buch enthält »First Love and Other Sorrows: Six Pieces from an Autobiography"; Cherry Moraga: Loving in the War Years (Boston 1983). Vgl.
Vgl. Smith und Smith: »Across the Kitchen Table«, op. cit., für eine Analyse von Separatismus und Rassismus. Zur Formulierung des Verhältnisses von Verschiedenheit und Macht vgl. die Kapitel in The Bridge von Audre Lorde, besonders ihre Rede zum »The Personal is Political«-Plenum („The Second Sex - Thirty Years Later: A Commemorative Conference on Feminist Theory« (New York City, September 1979), S. 101