<p>Der Prozeß der subjektiven Selbstreflektion wird bei Habermas wie ein sprachlicher Prozeß aufgefaßt. Das Subjekt besitzt die »Macht«, auf reflexive Weise die entfremdete Substanz gegen die Verdrängung zu »befreien«. Das Ich kann die Spaltung gegen das ideologische Über-Ich, d.h. die empirischen sozialen Bedingungen, abschaffen. Der Hintergrund bleibt kantianisch: das mögliche und erstrebenswerte Ziel ist die schrittweise Annäherung an das Ideal der totalen, transparenten Kommunikation, vgl. S. Zizek, ebenda, S. 202</p>