475-2-15

<p>der Text ist ein Ausschnitt aus einem Gespräch, das in einer genetischen
Beratungsstelle in Süddeutschland aufgenommen wurde. Es stammt aus dem
Korpus von Beratungsgesprächen am IdS, Mannheim (Textnummer
1405/2). Umfangreiche Ausschnitte aus diesem Gespräch erscheinen 
demnächst in einem Textband des IdS. Im Text tauchen folgende Transkriptionszeichen auf: 0: /Pause, ca. 1 sek. 00: Pause, ca 2sek. 00: Betonung</p>

475-2-14

<p>hier ist der sozialpsychologische Ansatz der Selbstwahrnehmung einschlägig (vgl. z. B. Bern (1967)), in dem ausdrücklich betont wird, daß Gründe für den Vollzug von Handlungen vom Handelnden selbst nach Maßgabe von sozial tradierten Plausibilitätskriterien entwickelt werden und angegebene Gründe nicht mit den Ursachen für die vollzogene Handlung identifiziert werden dürfen</p>

475-2-11

<p>auch Goffman bezieht Äußerungen von Subjektivität auf das Problem der Intersubjektivität, freilich nicht, ohne daß dieser Bezug in bekannter Weise auf die Dimension der Bedrohung reduziert wird: »...our&nbsp; self-take&nbsp; — like&nbsp; other&nbsp; ,mental&nbsp; Symptoms'&nbsp; —&nbsp; is&nbsp; a&nbsp; threat&nbsp; to intersubjectivity: it wams others that they might be wrong in assuming a jointly-maintained base of ready mutual intelligibility among all persons present.« (Goffman 1978, 791) Zur Identifikation von Intersubjektivität mit Wa

475-2-7

<p>ich stütze mich für diesen Punkt auf unveröffentlichte Analysen von Beratungsgesprächen aus dem Projekt Beratungsgespräche am IdS, Mannheim</p>

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