475-3-6

<p>Der Andere (A) ist nicht identisch mit dem anderen (a): der erste ist im Symbolischen, der zweite im Imaginären situiert. (Sartre kennt nur den anderen (autruit)</p>

475-3-4

<p>Das Reale bildete den zentralen Aspekt der letzten Schaffensperiode von Lacan; er erblickte darin seine eigene Leistung über Freud hinaus. Lust und Leiden sind immer »real«</p>

475-3-2

<p>Lacan hat 1956 den Begriff des Begehrens, als den Mangel im Anderen, eingeführt; seitdem ist eine »phänomenologische« Interpretation seines Werks inadäquat</p>

475-3-1

<p>vgl. S. Zizek: Les malentendus du metonymisme, in: Ornicar? no 24, Paris, 1981, S. 206; für die Grundbegriffe von Lacan vgl. J. Lacan: Die vier Grundbegriffe der Psychoanalyse, Seminar XI, Freiburg/Br. 1978 (1963), und ders.: Ecrits, Paris 1966; auf deutsch: Schriften I, II, III, Freiburg/Br. 1973, 1975, 1980; vgl. ebenfalls A. Lipowatz: Diskurs und Macht. Jaques Lacans Begriff des Diskurses, Marburg/L., 1982</p>

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