475-1-8

<p>Weisgerber ist Sprachwissenschaftler genug, um seine Darlegungen als persönliche Einschätzung zu charakterisieren. Aber einen Witz haben solche Betrachtungen wohl nur, wenn sie als Anregung zum Eingreifen verstanden werden</p>

475-1-7

<p>Was von sprachwissenschaftlicher Seite anzumerken war, hat Kolb (1960) vorgebracht. Er hat freilich Kritiker wie Sternberger nicht überzeugt</p>

475-1-5

<p>Daß ihre Kritik beleidigend sein könnte, dürfte den Sprachlehrern der Nation freilich kaum aufgegangen sein. Sie sind deshalb weder in strafrechtlichem noch in moralischen Sinn der Beleidigung schuldig</p>

475-1-4

<p>Im Jargon der modernen Linguistik: die parole schafft die langue, hat sie gewissermaßen ständig in Arbeit. Sieh hierzu auch Strecker (1982), S. 25</p>

Organisierte Subjektivität

Vorläufige Überlegungen zum Thema >Subjektivität in Interaktion<
aus ethnomethodologischer Sicht

Der folgende Beitrag ist ein Versuch, sich aus ethnomethodologischer Perspektive mit einem Phänomen auseinanderzusetzen, daß so offenkundig dieser analytischen Perspektive, die auf die Herstellung von Ordnung bedacht ist, entgegensteht: die Subjektivität der handelnden Gesellschaftsmitglieder und ihre Manifestation im Verlauf verbaler Interaktion.

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