Nur wer Angst hat, kann vernünftig sein

Gefühl und Rationalität in der Friedensbewegung

Zwei extreme Positionen stehen sich in der Diskussion um Frieden und Friedensbewegung gegenüber: Die einen sehen Angst und Betroffenheit als Hindernis bei der rationalen Abwehr atomarer Bedrohung. Sie werfen der Friedensbewegung vor, in irrationalen Gefühlen steckenzubleiben und deshalb nicht zu wirklicher Problemlösung fähig zu sein. Die anderen bekennen sich etwas zu inbrünstig zu ihren Gefühlen und sehen jeden Versuch, sie für das rationale Handeln nutzbar zu machen, als Verrat an der guten Sache.

Ich tu, was ich tu — du tust, was du tust

Gestaltpädagogik — eine notwendige Ergänzung gewerkschaftlicher Arbeit für Lehrer?
  • Die Gestaltpädagogik findet viel Resonanz auch bei gewerkschaftlich organisierten Lehrern. So führte z.B. die Westberli'ner GEW zwei öffentliche Diskussionsveranstaltungen darüber durch. Die Beiträge der ersten Veranstaltung am 24.8.1983 sind in der »Berliner Lehrerzeitung« veröffentlicht (1984). In der zweiten Veranstaltung am 15.2.1984 wurden von der GEW Vertreter der Kritischen Psychologie und der Gestaltpädagogik zu einer öffentlichen Kontroverse eingeladen. Der folgende Text beruht auf meinem Beitrag zu dieser Veranstaltung.

1. Pragmatischer Eklektizismus

Als Erzogene erziehen

Personen

Zum besonderen Interesse von Linken an Alice Miller

I

An den Überlegungen im Beitrag »We don't need no...» soll hier ein bestimmter Aspekt näher ausgeführt werden, nämlich die biografische Betroffenheit und Verarbeitung von Erziehungserfahrungen aus der eigenen Kindheit.

We don't need no education...

Der folgende Text war ursprünglich als einleitender Beitrag zur Vorstellung unseres Forschungsprojekts »Subjektentwicklung in der Truhen Kindheit« (SUFKI) auf der Volksuni 1981 gedacht. Da (damals) im Projekt kein Konsens darüber zu erzielen war, ob dieser Text bestimmte Intentionen unserer Arbeit angemessen widergibt, kamen wir jedoch zu der Einschätzung, daß der Zeitpunkt einer öffentlichen Projektdarstellung verfrüht sei, und sagten die Veranstaltung ab.

Jugend ohne Orientierung ?*

  • (*Hauptreferat, gehalten auf den Ostfriesischen Hochschultagen
    der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im DGB, Bezirksverband Weser-Ems,
    in Aurich am 18.10.1979)

I.

Bei so einem Haupt- und Grundsatzreferat, wie ich es hier halten soll, besteht ja die Gefahr, sich durch das allgemeine Thema verleiten zu lassen, auch sehr allgemein zu reden. Bis zu allgemeinen, wohltönenden Redensarten ist es dann oft nicht mehr weit.

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