411-4-2

Eigentumsdelikte sind die von Mädchen am häufigsten bekannten Delikte; zudem sollten besondere Einzelfälle und Bagatellfälle ausfallen.

411-4-1

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (Hamburg 1966, 1967) vermerkt für diesen Zeitraum 2524 Täterinnen. Die Diskrepanz ergibt sich aus der Mehrfachzählung einzelner Täter, wenn sie mehrfach aufgefallen sind; ferner wurden in den ausgewerteten Polizeibögen zum Teil Delikte als »fortgesetzt handelnd« bezeichnet, die dann nur als ein Delikt gezählt wurden, während sie in der Statistik dann doch als mehrere Einzeldelikte gezählt wurden; schließlich mögen auch einige Bögen gefehlt haben.

411-3-6

Berechnungen und graphische Darstellungen erfolgten mit einem von H. Zillmer für die TR 440 modifizierten Programm von Siehl.

411-3-5

Die Faktorenanalysen wurden gerechnet mit dem Programm PAFA von Schnell (Deutsches Rechenzentrum Darmstadt) auf der TR 4 und dem Programm FAKANA aus der Programmbibliothek des Psychologischen Instituts der Universität Hamburg auf der TR 440

411-3-3

Alle Zusammenhänge, die im folgenden geschildert werden, sind auf ihre Zufallswahrscheinlichkeit (auch mit eingeführten Testvariablen) hin überprüft worden und sind mindestens auf dem 5 %-Niveau signifikant. Die uni- und bivariaten Datenanalysen wurden mit dem ZAEHL-Programm (TR 4) und dem Programmsystem RAPROSYS von Tiemann (TR 440) durchgeführt.

411-3-2

Wesentliche Vorbereitungen theoretischer Art sind in dieser Richtung Lazarsfeld (»latent structure analysis«) zu verdanken; eine Umsetzung dieser Ansätze in praktikable Verfahren steht jedoch noch aus. Von der in letzter Zeit intensiveren Berücksichtigung solcher Probleme in methodischen Veröffentlichungen konnte ich in der Planungsphase dieser Untersuchung noch nicht profitieren (sie wurden bislang auch noch nicht befriedigend gelöst).

411-3-1

Polizeibögen sind für statistische Zwecke verwendete Formulare, die für jeden »Täter« einige wenige Informationen über Tathergang und soziale Herkunft enthalten.

411-2-7

Das Schlagwort »Emanzipation« wird hier nicht weiter ideologiekritisch befragt, vielmehr gilt es uns als Kurzformel für eine vom traditionellen Rollenbild abweichende Orientierung, wie sie oben in Zusammenhang mit These 6 dargestellt und in 3.2 operationalisiert ist.

411-2-6

Diese Annahme ergibt sich aus den dargestellten theoretischen Thesen, sie konnte jedoch mit den in meiner Untersuchung erhobenen Daten weder bestätigt noch verworfen werden, vgl. 6.4.

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