Vorwort

Ich möchte nur ein kurzes Vorwort schreiben; dieses soll lediglich dazu dienen, die Bedingungen zu erklären, unter denen die »Memoiren« übersetzt wurden; es sind derer zwei: das Vorhandensein einer bereits einmal überarbeiteten deutschen Übersetzung und die persönlichen Faktoren, die ich als Übersetzer-Laie mitbringe und die meiner Wahrnehmung als Leserin eines Buches in meiner Muttersprache unterliegen.

Louise Michel Memoiren

Mémoires de Louise Michel, écrits par elle-même

Im Vorwort der ersten französischen Ausgabe von 1886 ( das Buch wurde erst nach fast hundert Jahren 1976 in Frankreich zum zweiten Mal veröffentlicht) schrieb der Verleger: »Für viele Leute und - warum es nicht gestehen? - für die Mehrheit dieser, besonders in der Provinz, ist Louise Michel eine Art Vogelscheuche, ein unbarmherziges Mannweib, eine Menschenfresserin.............
Das ist die Legende

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188-108-11

Begleitbrief zu dem soeben bei Schott in Mainz erschienenen ersten Druck der Parsifal-Dichtung, gerichtet an Ludwig II., datiert 29. Dez., Abdruck im Königsbriefwechsel

188-108-10

Dr. Ludwig Sch., Göttingen; die Briefe Cosima Wagners an Seh. wurden 1937 publiziert. - Disraeli's Abzug: Benjamin D. (1804-1881), Earl of Beaconsfield, engl. Staatsmann und Schriftsteller; seit 1874 an der Spitze der Regierung, konservativ; im russ.-türk. Krieg von 1877 suchte D. die engl. Machtinteressen in der Türkei zu wahren, ohne in einen neuen Krimkrieg zu geraten; auf dem Berliner Kongreß 1878 setzte er trotz der türk. Niederlage die Interessen Englands gegen Rußland durch; nach dem liberalen Wahlsieg 1880 trat D. zurück

188-108-9

vom 1. Okt. bis 24. Dez. 1877 schrieb RW 16 Briefe an Judith Gautier, die jedoch auch Bestellungen von Seide, Parfüm und türkischen Pantoffeln enthielten; vgl. Anm. zu 30. Okt. 1876

188-108-8

illustriertes humoristisches Wochenblatt, gegründet 1844 von Kaspar Braun und Friedrich Schneider in München, Illustrationen von Busch, Spitzweg, Oberländer u. a. - »Doch nichts glich dem Behagen...«: »Doch nichts glich ihrem Behagen«, Zitat aus den »Wahlverwandtschaften« Goethes, das Cosima und RW gemeinsam auffanden, vgl. 14. März 1873.

188-108-7

Karl Moritz R. (1803-1883), gab »Spanisches Theater« heraus; 1832-37 Dozent für fremde Sprachen in Tübingen, schrieb Studien zur dramat. Literatur.

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