Vita versenkte sich in eine schöpferische Schreibphase Ende Juni 1921 las B.M den ersten Entwurf ihrer Kurzgeschichte »Der Erbe«, in der eine Liebesbeziehung zwischen einem einfachen Mann und einem großen Haus beschrieben wird B.M riet ihr »die alte Haushälterin durch einen alten Butler zu ersetzen, dann gäbe es keine Frau im Buch« Vita folgte ihrem Rat und widmete die Geschichte ihrer Mutter.
Am nächsten Morgen saßen sie im Garten und schrieben Briefe. Vita an ihre Mutter: »Ich kann dir kaum beschreiben, wie taktvoll und zart und rücksichtsvoll Harold gewesen ist, und ich hätte nicht geglaubt, daß ein solches Glück möglich sei. Ich werde dir eine Menge erzählen, das ich nicht niederschreiben kann.« Und am selben Tag in ihrem Tagebuch: »Nun erscheint mir alles wahr. Ich hätte mir ein solches Glück nie träumen lassen.«
Victoria überlieferte das erste Wort ihrer Tochter — »Dada« — und schrieb über ihre ersten Schritte, die sie schwankend, achtzehn Monate alt unter den Augen von Diener Albert, über den Green Court machte. Im Laufe der Monate trugen Vitas kleine Beine sie weiter über das außergewöhnliche Stück Erde, auf dem sie geboren worden war, das ihr jedoch, aufgrund ihres Geschlechts, nie gehören würde.
Mit 84 Jahren verläßt sie ihr Dorf am Fuß des Himalaja um auf eine Pilgerreise ins Herz der westlichen Welt zu gehen - nach Amerika...