Das Geschäft der Sprachkritik und die Verantwortung des Sprachwissenschaftlers

»Ist die Sprache aber kein Kunstwerk, so ist
sie dafür bis heute die einzige Einrichtung
der Gesellschaft, die wirklich schon auf
sozialistischer Grundlage beruht...
Die Sprache ist Gemeineigentum.
Alles gehört allen, alle baden darin, alle saufen es,
und alle geben es von sich.«
Fritz Mauthner

Autor(en)

Vorwort

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Die Entstehung dieses Bandes verdankte sich zunächst einer doppelten Fragestellung, die auf bestimmte Leerstellen innerhalb traditioneller Erklärungsversuche von Sprache, Ideologie und Subjektivität hinwies. Auf der einen Seite wurde zunehmend bewußt, daß sich Ideologie und ideologisches Bewußtsein nur unzureichend fassen lassen, wenn die sprachlichen Formen und Materialitäten unberücksichtigt bleiben, in denen sie sich ausdrücken und organisieren.

Medicus Thomas

Thomas
Medicus
...ist ein deutscher Journalist und Autor. Er studierte Germanistik, Politikwissenschaften und Kunstgeschichte in Marburg/Lahn. Nach der Promotion 1982 war er freier Journalist bei der Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Basler Zeitung sowie beim Deutschlandfunk, danach Feuilleton-Redakteur beim Tagesspiegel in Berlin, stellvertretender Feuilletonchef der Frankfurter Rundschau sowie Kulturkorrespondent der FR in Berlin. Im Sommer 2001 sowie im Frühjahr 2006 war er Fellow im Fachbereich Die Gesellschaft der Bundesrepublik am Hamburger Institut für Sozialforschung. Gewinner des Literaturpreis 2014 der Wilhelm und Christine Hirschmann Stiftung für das Gesamtwerk
Gunzenhausen (Mittelfranken)
1953
Herr

Das Subjekt des Diskurses

Titel und Bild
Beiträge zur sprachlichen Bildung von Subjektivität und Intersubjektivität

In diesem Buch geht es um das Verhältnis des sprechenden Subjekts zu dem, was es sagt. Sind wir als Sprecher völlig determiniert von der jeweiligen ideologischen Formation? Sind wir den Möglichkeiten und Grenzen des grammatischen Systems unausweichlich unterworfen? Welche Möglichkeiten der Revolte gegen sprachlich Vorgefertigtes, welche Schleichwege aus dem Dickicht abgegriffener Wörter gibt es? Muß man die Sprache »betrügen«,  um wahr zu reden?

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Geier Manfred

Manfred
Geier
...ist ein deutscher Germanist und Publizist. Nach dem Abitur 1962 studierte Geier bis 1968 Germanistik, Politikwissenschaften, Philosophie an den Universitäten Frankfurt, Berlin und Marburg. Dort arbeitete er von 1970 bis 1979 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und promovierte 1973 bei Gisbert Keseling mit der Arbeit Linguistischer Strukturalismus als Sprachkompetenztheorie. Zu Noam Chomskys »Revolutionierung« der Linguistik. Seine Habilitation erfolgte mit Kulturhistorischen Sprachanalysen 1982 an der Universität Marburg. Von 1982 bis 1987 war er außerplanmäßiger Professor für Linguistik an der Universität Hannover. Er beendete seine Lehrtätigkeit 1998. Geier lebt in Hamburg als freier wissenschaftlicher Publizist und Autor (entnommen aus Wikipedia)
Troppau
1943
Herr

Kurzawa Lothar

Lothar
Kurzawa
Studium Philosophie; Kunstgeschichte in Marburg und Paris. Seit 1985 Autor und Produzent in Hamburg. 1989 Gründung der Josefine Filmproduktion mit Volker Einrauch und Hermine Huntgeburth. Autor div. Drehbücher z.B. 1994 Banka und Nil, Tod eines Nachrichtensprechers etc., zuletzt 2000 Bargeld lacht
1952
Herr

Treut Monika

Monika
Treut
...deutsche Filmregisseurin, Filmproduzentin und Autorin, Nach ihrem Abitur begann Monika Treut 1972 an der Philipps-Universität Marburg/Lahn Germanistik und Politische Wissenschaften zu studieren. Sie schloss ihr Studium 1978 mit dem Staatsexamen ab, wobei sie eine schriftliche Arbeit über die experimentellen Kamerahelmfilme von Margaret Raspé verfasste. Ihr frühes Interesse an Film und Video zeigte sie bereits während ihres Studiums durch die Mitarbeit an mehreren Medienzentren in Deutschland. 1979 zog sie nach Hamburg, wo sie Gründungsmitglied und Mitarbeiterin des Frauenmedienladens Bildwechsels war und mehrere kurze Videofilme herstellte. 1984 promovierte sie mit einer Dissertation über das Frauenbild in Romanen von Marquis de Sade und Leopold von Sacher-Masoch. Ihr Buch Die grausame Frau über sadistische und masochistische Phantasien wurde noch im gleichen Jahr im Verlag Stroemfeld/Roter Stern publiziert. Ebenfalls 1984 gründete sie zusammen mit Elfi Mikesch die Hyäne I/II-Filmproduktion... entn. Wikipedia
Mönchengladbach
1954
Frau

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