Alleinstehende Frauen
Eine alleinstehende Frau! Hat diese Wortverbindung nicht etwas Klagendes an sich?!« Dieser Seufzer einer englischen Journalistin um die Mitte des 19. Jahrhunderts[1] fiel in den Chor der Stimmen ein, die in unzähligen Artikeln und Büchern das Problem der »überzähligen« Frauen, der sogenannten redundant women entdeckten.[2] Die viktorianische Gesellschaft war bestürzt über die »ungeheure und wachsende Zahl alleinstehender Frauen in der Nation, eine Zahl, die in ihrer Disproportion und Anomalie anzeigt, daß die Gesellschaft krank ist.