Frauenarbeit oder die Gretchenfrage in der Frauenbewegung
In der Bundesrepublik existiert kein Recht auf Arbeit, weder für Männer noch für Frauen. Aber die Lücke füllt jene Tradition aus, »die da heißt, daß der Mann einen lebenslangen Beruf haben muß, die Frau aber höchstens Arbeit zwischen Schule und Hochzeit - und später >für Notfälle< - und eigentlich Gehört sie ins Haus«.[1] Welche emanzipatorische Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der außerhäuslichen Erwerbsarbeit der Frauen zu? Diese Frage ist so alt wie die Frauenbewegung selbst.