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hier ist die Rede von dem um 1300 entstandenen frauenfeindlichen, in lateinischer Sprache und in Versen verfaßten Werk Lamentationes Matheoli bzw. Liber lamentationum Matheoluli, dessen Autor der Kleriker Matthaeus aus Boulogne-sur-Mer ist.

Einleitung / Vorwort

Texttyp

Eine zierliche junge Frau in einem einfachen blauen Gewand, die an einem Schreibtisch sitzt — und ein Buch schreibt (in der rechten Hand die Schreibfeder, in der linken, wie damals üblich, ein Radiermesser); zu ihrer Rechten ein kleiner weißer Hund: Christine de Pizan ließ sich oft und gern als Autorin darstellen.

Autor(en)

212-1-31

In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, daß der heiligen Christine, der Namenspatronin Christine de Pizans, nicht nur die ausführlichste Lebensbeschreibung im Dritten Buch gewidmet wird, sondern daß ihr Leben im X. Kapitel des insgesamt neunzehn Kapitel umfassenden Buches, also exakt in der Mitte, erzählt wird — gewiß kein Zufall, sondern eine Huldigung Christines an »ihre« Heilige.

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