CIDLI
»O wie ist mein Klopstock so sehr für mich!
u so sehr über mich, als ich haben will, daß
es ein Mann seyn soll.«
Meta Klopstock an ihre Schwester
Elisabeth Schmidt, 4. April 1756
»O wie ist mein Klopstock so sehr für mich!
u so sehr über mich, als ich haben will, daß
es ein Mann seyn soll.«
Meta Klopstock an ihre Schwester
Elisabeth Schmidt, 4. April 1756
».... Und im Gesang ist mir der Gram nicht hinderlich«
Anna Louise Karsch an den Feldprediger Kletke, 1758
»Ein Frauenzimmer liest, um besser und weiser zu werden,
nicht um gelehrter zu scheinen.«
Luise Adelgunde Victoria Gottsched
an Mademoiselle Schulz, 16. Mai 1756
»Die Geschichte«, schrieb Ortega y Gasset an die argentinische Dante-Kennerin Victoria Ocampo, »ist zu einem wesentlichen Teile nichts anderes als eine Geschichte der von der Frau ersonnenen Mannesideale,« Der werbende Mann empfängt von der Frau seine Begriffe von Tugend, Kraft und Bewährung; nach ihnen handelt er und schafft Geschichte. Eine kühne Herausforderung an ein Zeitalter, das sich gewöhnt hat, die Historie als das Ergebnis anonymer Vorgänge, sozialer Umwälzungen und unvorhergesehener Zwischenfälle zu sehen!
a.
a.
a.