CIDLI

Meta Klopstock, geb. Moller (1728-1758)

»O wie ist mein Klopstock so sehr für mich!
u so sehr über mich, als ich haben will, daß
es ein Mann seyn soll.«
Meta Klopstock an ihre Schwester
Elisabeth Schmidt, 4. April 1756

Frauen der Goethezeit

Frau Gottsched

Luise Adelgunde Victoria Gottsched, geb. Kulmus (1713-1762)

»Ein Frauenzimmer liest, um besser und weiser zu werden,
nicht um gelehrter zu scheinen.«
Luise Adelgunde Victoria Gottsched
an Mademoiselle Schulz, 16. Mai 1756

Frauen der Goethezeit

Einleitung

Texttyp

»Die Geschichte«, schrieb Ortega y Gasset an die argentinische Dante-Kennerin Victoria Ocampo, »ist zu einem wesentlichen Teile nichts anderes als eine Geschichte der von der Frau ersonnenen Mannesideale,« Der werbende Mann empfängt von der Frau seine Begriffe von Tugend, Kraft und Bewährung; nach ihnen handelt er und schafft Geschichte. Eine kühne Herausforderung an ein Zeitalter, das sich gewöhnt hat, die Historie als das Ergebnis anonymer Vorgänge, sozialer Umwälzungen und unvorhergesehener Zwischenfälle zu sehen!

Pehnt Wolfgang

Wolfgang
Pehnt
1951-56 Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie an den Universitäten Marburg, München und Frankfurt am Main; 1956 Promotion in Frankfurt am Main; 1957-63 Lektor im Verlag Gerd Hatje, Stuttgart; 1963-95 Redakteur; 1974-95 Leiter der Abteilung Literatur und Kunst im Deutschlandfunk (Deutschland Radio), Köln; 1995 von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zum Professor ernannt; 1995-2009 Lehrtätigkeit an der Ruhr-Universität Bochum. Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, München, und der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, Düsseldorf; Ehrenmitglied Deutscher Werkbund NRW; a.o. Mitglied Bund deutscher Architekten
Kassel
1931
Herr

Seiten