Die Hofrätin

Johanna Schopenhauer, geb. Trosiener (1766—1838)

». . . . ich verspreche mein Möglichstes zu versuchen,
um die gefährlichste aller Klippen, die
der Langweiligkeit, zu vermeiden.«
Johanna  Schopenhauer  in der  Einleitung  zu
Jugendleben und Wanderbilder

johanna schopenhauer

Die Herzogin

Anna Amalia Herzogin von Sachsen-Weimar und Eisenach, geb. Prinzessin von Braunschweig (1739—1807)

»Ein jeder hat so viel Kraft in sich, als er vonnöten hat.«
Herzogin Anna Amalia in den Betrachtungen über Kultur

Frauen der Goethezeit

Lili

Anna Elisabeth von Türckheim, geb. Schönemann (1758-1817)

»Ich bin mehr und mehr davon überzeugt,
daß man lernen muß, sich Entbehrungen aufzuerlegen,
sich hart zu machen und sich über die Begebenheiten
zu stellen, ohne daß ich deshalb mein Herz
den wohltuenden Einwirkungen der
Freundschaft verschließen wollte.«
Anna Elisabeth von Türckheim an ihren Sohn Fritz,
22. September 1799

Frauen der Goethezeit

Major Lulu

Luise Nicolovius, geb. Schlosser (1774—1811)

»Ich hab gewiß eine durch und durch glükliche
Jugend und ich kann nicht begreifen, daß ich
vieleicht einmal noch glüklicher sein werde.«
Luise Schlosser an Clara Jacobi, 28. Juni 1794

Frauen der Goethezeit
Frauen der Goethezeit

Die Empfindsame Seele

Sophie La Roche, geb. Gutermann (1731—1807)

»Mich dünkt auch, daß es mit meinen Schriften erging wie mit meiner Person;
beide sollten zum Beispiele dienen, daß die meisten Menschen gut sind
und gern Nachsicht haben, wo sie Güte finden und ahnen.«
Sophie La Roche in der Einleitung zu Melusinens Sommerabende

Frauen der Goethezeit
Frauen der Goethezeit

Die Kurländerin

Elisa von der Recke, geb. Gräfin von Medem (1754-1833)

»Wie meinem Körper Schlaf und Nahrung
nötig ist, so ist es meiner Seele Bedürfnis zu
lieben und geliebt zu werden.«
Elisa von der Recke. Tagebucheintragung,
4. Februar 1794

Frauen der Goethezeit

Die schöne Seele

Susanna Catharina von Klettenberg (1723—1774)

»ich habe ein aurum potabile Empfangen -
einen Unvergeßlichen Tropfen   genoßen —
der bildet alles um — der Gestaltet mich.«
Susanna Catharina von Klettenberg an Johann
Caspar Lavater, 12. September 1774

Die Fürstin

Amalie Fürstin von Gallitzin, geb. Gräfin von Schmettau (1748-1806)

»Die Wissenschaft, mich selbst zu kennen, soll
der Hauptgegenstand meines Bestrebens bleiben.«
Amalie Fürstin von Gallitzin. Tagebucheintrag

Frauen der Goethezeit

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