Mandel Ernest

Ernest
Mandel
Prof.Dr., Direktor des Zentrums für Politische Studien an der Freien Universität Brüssel. 1953-62 Mitglied der Wirtschaftskommission des Belgischen Gewerkschaftsbundes, seit 1970 Vorlesungen an der Univ. Brüssel. Veröffentlichungen u.a.: Marxistische Wirtschaftstheorie (1968); Der Spätkapitalismus (1972); Die langen Wellen der kapitalistischen Entwicklung (1984). Arbeitsgebiete: Marxistische Theorie und historische Entwicklung des Kapitalismus. (aus dem Buch) Als er 1972 zum Professor für Politische Ökonomie an die Freie Universität Berlin berufen werden sollte, verhängte der damalige Innenminister Hans-Dietrich Genscher gegen ihn, der als einer der »Hintermänner der Unruhen vom Mai 1968 in Frankreich« bezeichnet wurde, ein Einreiseverbot. 1977 wurde Mandel Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Für seine Vorlesungen in Cambridge über die Langen Wellen der kapitalistischen Entwicklung erhielt er 1978 den Alfred-Marshall-Preis der Universität. Gemessen an der Verbreitung seiner zahlreichen Bücher ist er nach Georges Simenon der erfolgreichste belgische Autor des 20. Jahrhunderts.
Frankfurt am Main
1923
Brüssel
1995
Herr

Orte

Die Weltwirtschaftskrise als Herausforderung an den Sozialismus und die sozialen Bewegungen

Die Gewalt der sich weiter vertiefenden kapitalistischen Weltwirtschaftskrise entzieht sich großenteils der Kontrolle der Politiker und der sozialen Bewegungen, egal in welchem Teil der Welt. Ja, die ökonomischen Ereignisse haben eine ganze Reihe von ironischen Rückschlägen der Politik hervorgerufen, besonders für Sozialisten, deren politische und ideologische Projekte immer weniger dazu taugen, den Strom der Geschichte zu lenken. Bestenfalls treiben sie den Strom hinab, schlimmstenfalls werden sie vom Lauf der Geschichte überholt.

Autor(en)

Frank Andre

Andre
Gunder
Frank
Ph.D.; Prof. f. Ökonomie der Entwicklung und Sozialwissenschaften an der Univ. Amsterdam, Direktor des Institute for Socio-Economic Studies of Developing Regions (ISMOG). Vorlesungen und Forschung an mehreren Universitäten in den USA, Europa und Lateinamerika. (aus dem Buch) - Er lehrte an der Universität Brasília und in Mexiko. Von den USA erhielt er wegen seiner radikalen politischen Haltung 1965 ein Einreiseverbot, das erst 1979 außer Kraft gesetzt wurde. In Kanada galt er gar als eine Bedrohung der »nationalen Sicherheit“« erhielt dann aber 1966 eine Gastprofessur in Montreal. Allerdings wollte man ihn auch nicht auf Kuba sehen, und die Regierung der DDR hatte auch keine große Sympathie für ihn. Ab 1968 veröffentlichte er viele Arbeiten über die »Entwicklung der Unterentwicklung« in Chile. Als das Militär unter Augusto Pinochet putschte, floh er mit seiner Familie nach West-Berlin, Frankfurt am Main und München. Er arbeitete am Max-Planck-Institut in Starnberg und veröffentlichte zehn Bücher und Essays. Er fand aber keine feste Stellung. Doch 1978 ging er als Professor ins englische Norwich, danach nach Amsterdam. Als seine Frau gestorben war, zog er nach Toronto und heiratete eine Jugendfreundin. Diese trennte sich aber wieder von ihm. Danach schrieb er das Werk Re-Orient als eine Wirtschaftsgeschichte mit Asien als Schwerpunkt. 1999 in Miami fand er eine neue Partnerin und reiste erneut. In Luxemburg starb er an einer Krebserkrankung. (aus wikipedia - Danke auch für Foto)
Berlin
1929
Luxemburg
2005
Herr

Orte

Am Ausgang des Postamts

Der marxistische Sozialismus ist nicht identisch mit den Werken eines brillanten deutschen Juden des 19. Jahrhunderts im Exil. Der marxistische Sozialismus ist vor allem eine organisierte politische Massenkraft. Das Zusammentreffen der Marxschen Theorie und der Arbeiterbewegung sowie anderer fortschrittlicher Bewegungen führte zu einer epochalen Verbindung, vergleichbar nur mit den großen Weltreligionen.

Autor(en)

Therborn Göran

Göran
Therborn
Prof.f. Politische Wissenschaft an der Univ. Nijmegen, 1985 Forschungsstipendium an der Univ. von Manchester. (aus dem Buch) ist ein schwedischer Soziologe und seit 2006 Professor für Soziologie an der University of Cambridge. Er studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Ökonomik an der Universität Lund (Schweden). Nach seiner Habilitation lehrte er von 1974 bis 1981 als Dozent (Associate Professor) für Soziologie an der Universität Lund, danach als Professor für Politikwissenschaft an der Universität Nijmegen (Niederlande). Von 1987 bis 2003 war er Professor für Soziologie an der Universität Göteborg und ab 2003 bis zu seinem Wechsel nach Cambridge Professor für Soziologe an der Universität Uppsala. Therborn war Gastprofessor in zahlreichen Ländern West- und Osteuropas, in den beiden Amerikas sowie in Asien und Australien. Er zählt zu den international bekannten Sozialtheoretikern und Soziologen Skandinaviens. (wikipedia 2015 Dank auch für das Foto)
in Kalmar
1941
Herr

Orte

Sozialismus im 21. Jahrhundert - Band 1

Es wird wieder über Sozialismus diskutiert. Krise ohne Ende, das Scheitern reformistischer und der Schrecken neokonservativer Politik, Konkurrenzkampf und Individualismus verleihen der Suche nach gemeinschaftlichen und solidarischen Lösungen erneut Aktualität.

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Nicolic Milos

Direktor des Sozialwissenschaftlichen Studienzentrums beim Präsidium des ZK des BdKJ, Prof. a.d. Phil. Fak. in Novi Sad, Sekretär der Tribüne »Sozialismus in der Welt«, Herausgeber von »Marksizam u. svetu« (Marxismus in der Welt). Veröffentlichungen u.a.: Einführung in den Marxismus, 2 Bde (1979); Marxismus und Selbstverwaltung (1984); beide serbokroatisch; zahlreiche Veröff. zur Geschichte der Selbstverwaltung und des Marxismus.

Nachname

Nicolic

Vorname

Milos

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