Cramon-Daiber, Birgit; Monika Jaeckel; Barbara Köster; Hildegard Menge; Anke Wolf-Graaf: Schwesternstreit — Von den heimlichen und unheimlichen Auseinandersetzungen zwischen Frauen. Rowohlt Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg, 1983
Doormann, Lottemi: Bewegen was mich bewegt — Von Frauenfragen, Männerbildern und Utopien, Weltkreis-Verlag, Dortmund 1983
Meulenbelt, Anja: Feminismus — Aufsätze zur Frauenbefreiung, deutsche Übersetzung Verlag Frauenoffensive, München 1982
Wir konnten zeigen, daß sich die sozialistische Frauenbewegung und der radikale Flügel der bürgerlichen Frauenbewegung in wesentlichen theoretischen Ausgangspositionen entsprechen. In beiden wird die naturrechtliche Behauptung der vollständigen Gleichheit und Ebenbürtigkeit der Geschlechter zum Ausgangspunkt der Emanzipationsansprüche und Forderungen gemacht.
Die Arbeiterbewegung ist eine kulturell männliche Bewegung. Ihre Symbole, Lieder, Bilder sind männlich. Was bleibt da für uns als Frauen zu tun? Sollen wir die Bilder stürmen, die Kultur verändern oder geht es um noch mehr?
[1] Man hört oft sagen, daß »Theorie« und »Praxis« in einem Mißverhältnis stehen, das eine würde dem anderen nicht entsprechen ... Sie sollten sich aber entsprechen und zusammengehen, und dies besonders vom marxistischen Standpunkt aus. Die aber, die davon sprechen, fragen sich nicht, von wo aus wir sehen oder beurteilen können, ob eine Entsprechung von Theorie und Praxis erreicht ist: vom Blick der Theorie oder vom Blick der Praxis aus oder ...?