Besichtigung der sozialistischen Erfahrungen

Das Wort »Sozialismus« bezieht sich auf drei unterschiedliche, aber miteinander zusammenhängende Erscheinungen: 1. Der Sozialismus ist eine soziale Bewegung, die auf Ursprünge bis zurück zur Antike verweisen kann, die aber erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu einer dauerhaften und strukturierten Realität wurde. 2. Der Sozialismus ist ein Ideal menschlichen Zusammenlebens, und zwar der Vorschlag für eine bestimmte sozio-ökonomische Ordnung, die den historischen Gegenstand jener Bewegung bildet. 3.

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Marxismus und Sozialismus in Afrika

Afrika ist ein großer Kontinent mit über fünfzig Ländern. Auch wenn man sich auskennt, kann man kaum allgemein genug sprechen, um die Entwicklung des Marxismus auf dem Kontinent als ganzem abzudecken. Auf jeden Fall war diese Entwicklung äußerst uneinheitlich. Wir werden daher Nordafrika und den Sudan aus der Darstellung ausklammern: diese Länder haben kommunistische Parteien mit einer langen Tradition und folgten enger dem Entwicklungsmuster der arabischen und nahöstlichen Länder.

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Sozialistische Modernisierung in Ungarn

Das Zentralkomitee der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei (USAP) hat im April 1984 einen Beschluß über die weitere Entwicklung des Systems der Wirtschaftsleitung gefaßt. In dieser Resolution werden die Richtlinien der zukünftigen Wirtschaftspolitik festgelegt: Entwicklung der qualitativen Faktoren in der Ökonomie, darauf aufbauend die Konsolidierung der Außenhandelsbilanz und die Sicherung und Steigerung des Lebensstandards. Dazu muß die Kapazität der Wirtschaft, Einkommen zu produzieren, gesteigert und das öffentliche Eigentum effektiver eingesetzt werden.

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Perspektiven des Sozialismus: Lehren aus der chinesischen Erfahrung

Bei Voraussagen über die Zukunft des Sozialismus sollten wir uns nicht allein an die allgemeine Tendenz der geschichtlichen Entwicklung halten. Es ist nicht klug, sich bei seiner Argumentation auf die Geschichtsphilosophie dieser allgemeinen Tendenz zu stützen, weil schon viele Vorhersagen der Begründer des Marxismus und ihrer Nachfolger sich als falsch erwiesen haben. Schöpferische Marxisten werden vom Standpunkt der Verbindung von Theorie und Praxis ausgehen.

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Dos Santos Theotonio

Theotonio
Dos Santos
Dr. sc. oec., Direktor der Verwaltungshochschule d. öffentlichen Dienstes in Rio de Janeiro, Lehr- und Forschungsaufgaben an mehreren Universitäten in Lateinamerika und den USA.  Mitglied der Nationalen Leitung der Demokratischen Arbeiterpartei (PDT). (aus dem Buch) - ... ist ein brasilianischer Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler und Mitbegründer der Dependenztheorie. Er hat in Minas Gerais und Brasilia Soziologie und Politikwissenschaften studiert, bevor er 1966 aus Opposition zur damaligen Diktatur ins Exil nach Chile gehen musste. Dort arbeitete er am Centro de Estudios Socio-Económicos (CESO) der Universidad de Chile, das er 1972 und 1973 auch leitete. Der Staatsstreich Pinochets zwang ihn, erneut ins Exil zu gehen, diesmal nach Mexiko, wo er an der Universidad Nacional Autónoma de México eine Stelle fand bis er 1979 nach Brasilien zurückkehren konnte. In dieser Zeit arbeitete er mit bedeutenden lateinamerikanischen Wissenschaftlern und Vertretern der Dependenztheorie wie André Gunder Frank, Pablo González Casanova und Ruy Mauro Marini zusammen. Dos Santos selbst zählt zu den wichtigsten Vertretern der marxistischen Variante der Dependenztheorie. Nach seiner Rückkehr nach Brasilien war dos Santos Mitbegründer der Partido Democrático dos Trabalhadores und Berater der UNESCO. 1985–1988 war er Vorsitzender der Asociación Latinoamericana de Sociología. 1985 wurde ihm der Doktortitel in Volkswirtschaftslehre verliehen. Wegen Gesetzen aus der Zeit der Diktatur konnte er erst 1986 Professor an der Universidade de Brasília werden. - (aus wikipedia 2015 - Dank auch für das Bild)  
Carangola, Minas Gerais
1936
Herr

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Vuskovic Pedro

Pedro
Vuskovic
Ökonom, Direktor d. Instituts für Lateinamerikastudien am CIDE, Mexiko. Bis 1970 Prof.a.d. Univ. von Chile, unter Allende Wirtschaftsminister. Zahlreiche Veröffentlichungen über die wirtschaftliche Entwicklung Lateinamerikas. Mitglied in der Sozialistischen Partei Chiles. (aus dem Buch) Abschluss in Business Administration von der Universidad de Chile. Er wurde Professor für Statistik an der gleichen Universität, zur gleichen Zeit, für die CEPAL (Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik). Vuskovic trat der ECLAC / FAO im Jahr 1950 bei. Für fast 20 Jahre war er dort - am Höhepunkt seiner Karriere in der Position des Direktors der Entwicklungsabteilung, wo er bei der Strukturierung und Verbreitung des Denkens der CEPAL eine Rolle gespielt hat. Gleichzeitig war er als Professor in ECLAC und ILPES Trainingsprogramme, und hielt gleichzeitig die Lehrveranstaltungen in den Schulen der Ökonomie und Soziologie an der Universität von Chile und der School of Economics an der Universität von Concepción, zuletzt als Direktor des Instituts of Economics der Universität von Chile. Er war der Autor der Wirtschaftsplattform der Unidad Popular (UP) Kampagne und am 3. November 1970, wurde er von Präsident Salvador Allende zum  Wirtschaftsminister ernannt. Er wurde die Schlüsselfigur in der Wirtschaftspolitik der UP Regierung und versuchte, eine massive Umverteilung der Einnahmen zu implementieren (siehe Vuskovic Plan), Er blieb als Minister bis zum 17. Juni 1972, als der politische Druck Präsident Allende zwang, seine Wirtschaftspläne zu stoppen. Vuskovic wurde chilenischen Putsch von 1973, nach Mexico verbannt. - Er wurde er Professor, zunächst an der Wirtschaftsforschung und Lehrzentrum (CIDE), wo er das Institut für Wirtschaftsstudien in Lateinamerika und später am Zentrum für interdisziplinäre Forschung in den Geisteswissenschaften an der Nationalen Universität von Mexiko (UNAM) , wo er auf die Position des Koordinators für ein Programm über Armut und Entwicklungsmöglichkeiten in verschiedenen Ländern Lateinamerikas benannt wurde. Nach der Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1990 kehrte er nach Chile für eine kurze Zeit, aber zog zurück nach Mexiko, wo er seine letzten Jahre lebte und starb im Jahr 1993. (wikipedia 2015 danke auch für das Foto)
1924
1993
Herr

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Shivji Issa

Issa
Shivji
Ph. D., Prof. f. Rechtswissenschaft u. Arbeitsrecht an der Univ. Daressalam... (aus dem Buch) - ist ein tansanischer Autor und Akademiker und einer der in  Afrika führenden Experten für Recht und Entwicklungsfragen. Er lehrte und arbeitete an den Universitäten auf der ganzen Welt. Er ist ein überaus produktiver Schriftsteller und Forscher, produziert Bücher, Monographien und Artikel, sowie eine wöchentliche Kolumne in nationalen Zeitungen gedruckt.(aus Google 2015 - danke auch für Foto)
Kilosa, Tansania
1946
Herr

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Huszár István

István
Huszár
Ökonom, Direktor des Instituts für Parteigeschichte beim ZK der USAP; 1969-73 Präsident des Statistischen Zentralamts, 1973-80 stellv. Ministerpräsident und Präsident der zentralen Planungsbehörde. Seit 1970 Mitglied des ZK der USAP.  (aus dem Buch) - ... war ein ungarischer Politiker der Partei der Ungarischen Werktätigen MDP (Magyar Dolgozók Pártja) sowie schließlich der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei MSZMP (Magyar Szocialista Munkáspárt), der unter anderem zwischen 1975 und 1980 Vize-Ministerpräsident, Präsident des Nationalen Planungsamtes sowie der Staatlichen Plankommission war. Auf dem XI. Parteikongress am 22. März 1975 wurde er zum Mitglied des Politbüro des ZK der MSZMP gewählt und gehörte diesem obersten Führungsgremium der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei bis zum 27. März 1980 an (aus wikipedia danke auch für Foto)
Hernádkak, Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén
1927
Budapest
2010
Herr

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Shaozhi Su

Su
Shaozhi
M.A., Prof.a.d.Chinesischen Akademie für Gesellschaftswissenschaften, Direktor d. Instituts für Marxismus-Leninismus-Mao-Zedong-Ideen. (aus dem Buch) weitere Informationen leider nicht gefunden
1923
Frau

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