Einleitung

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  • »Aber bei dem tatsächlich vorhandenen Ehrgeiz unter den jungen Mädchen, sich eine höhere Bildung anzueignen, der bekanntlich viel größer ist als bei Knaben und jungen Männern, würde ich es für verhängnisvoll halten, wenn durch besondere Anstalten einem jungen Mädchen schon in jungen Jahren die Gelegenheit und dadurch der Anreiz und die Hinweisung gegeben würde zu akademischen Studien.« (1902)[1]

Vorwort

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Das Wort »Sexismus« ist noch verhältnismäßig neu in der deutschen Sprache. Obwohl der Stamm »Sex« bei uns nicht unbedingt im Sinn von »Geschlecht« benutzt wird, setzt sich der Begriff mangels eines besseren durch. In Analogie zu »Rassismus« wird »Sexismus« als Vorurteil und Diskriminierung aufgrund von Geschlecht definiert. Während Sexismus meist als Diskriminierung gegen Frauen verstanden wird, bedeutet er jedoch auch die willkürliche Stereotypisierung von Frauen und Männern aufgrund von Geschlecht.

ein mädchen ist fast so gut wie ein junge 1

Titel und Bild
sexismus in der erziehung

Überall wächst der Unmut der Frauen über die Eingeengtheit weiblicher Sozialisation.
Die Familie beginnt damit, Mädchen auf ihr Leben als Hausfrau und Mutter vorzubereiten. Lehrbücher, Rahmenpläne und auf diesem Gebiet uninformierte Lehrpersonen u.v.a.m. stabilisieren diesen Prozeß.
Die Diskriminierung von Mädchen in der Ausbildung wird Lehrerinnen und Schülerinnen immer bewußter: im geschlechtsspezifischen Lehrerverhalten, in der Leistungsbewertung, in Lerninhalten, etc. Dies belegen Analyse und Umfragen der Autorin.

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USA

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Schultz, Dagmar

Dagmar
Schultz
Nach Abitur  zwei Jahre Studium an der Freien Universität Publizistik und Nordamerikastudien. Danach zehn Jahre USA. 1965-1966 unterrichtete sie an einem schwarzen College in Mississippi und arbeitete in der Bürgerrechtsbewegung mit. 1966 - 1967 Arbeit in Puerto Rico an Programmen zur Armutsbekämpfung... 1973 kehrte  Dagmar Schultz nach Berlin zurück. Sie lehrte  bis 1986 am John-F.-Kennedy Institut für Nordamerikastudien an der Freien Universität Berlin und habilitierte 1989 am Soziologischen Institut der FU. Von 1991 bis 2004 war sie Professorin an der Alice-Salomon-Hochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik. Sie war 1974 Mitgründerin und bis 1981 Mitarbeiterin des Feministischen Frauengesundheitszentrum Berlin. Ebenfalls 1974 war sie Mitgründerin des Frauenselbstverlags, später sub rosa Frauenverlag und ab 1986 Orlanda Frauenverlag, den sie bis 2001 als Verlegerin leitete.
Berlin
1940
Frau

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