Teil V: Weiblichkeitssymbolik und Frauenallegorien in der Revolution - 2

Bräute der Revolution und ihre Helden - Zur politischen Funktion des Fahnenstickens

Als am 1. 4.1848 auf Drängen der liberalen und nationalen Bewegung in Württemberg das Gesetz zur Volksbewaffnung verabschiedet wurde, eröffnete sich damit nationalgesinnten Württembergerinnen ein neues Aufgabenfeld. Den ganzen Sommer über und bis in den Herbst hinein stickten Frauen Fahnen für die sich neu bildenden Bürgerwehrbataillone. Auf den ersten Blick erscheint Fahnensticken als unpolitisch.

Schimpfende Weiber und patriotische Jungfauen
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Teil III: Bürgerliches Frauenleben und Frauensozialisation

»Hat nicht Gott... euch eure Stellung zum Manne angewiesen?«

Das Frauenbild in der württembergischen Presse

In Württemberg - wie auch in anderen deutschen Staaten - entwickelte sich die Presse in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem der wichtigsten literarischen Kommunikationsmittel.[1] Gab es 1809 außerhalb Stuttgarts nur neun Tag-und Wochenblätter,[2] so existierten 1831 bereits 56 Zeitungen,[3] und im Jahr 1876 erschienen 244 Zeitungen (davon 6 Wochenblätter) in Württemberg.[4]

Schimpfende Weiber und patriotische Jungfauen
Teil III: Bürgerliches Frauenleben und Frauensozialisation
Schimpfende Weiber und patriotische Jungfauen
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Teil I: Kultur und Lebensweise von Unterschichtsfrauen im Vormärz und zur Zeit der Revolution

Frauen auf der Straße. Strukturen weiblicher Öffentlichkeit
im Unterschichtsmilieu

Im Jahr 1847 kam es in der Reutlinger Zeitung zu einem publizistischen Streit, der ein interessantes Licht auf die Lebens- und Umgangsformen württembergischer Unterschichtsfrauen im Vormärz wirft. Stein des Anstoßes war das in Reutlingen übliche »Gassensitzen«[1] strickender Frauen, durch das sich ein junger Bürgersohn der Stadt belästigt fühlte. Er griff daraufhin zur Feder und brachte die Sache in die Zeitung.

Schimpfende Weiber und patriotische Jungfauen
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Schimpfende Weiber und patriotische Jungfauen

Titel und Bild
Frauen im Vormärz und in der Revolution 1948/49

In 19 Beiträgen untersucht eine Frauen-Projektgruppe des Tübinger Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft weibliche Lebenswelten und Formen weiblicher Politik vor und während der Revolution 1848/49. Durch die unterschiedliche Perspektive der einzelnen Mikrostudien auf dasselbe Thema entfaltet sich ein facettenreiches und spannendes Bild des Lebens, Denkens und Handelns der Frauen in dieser Zeit.

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PART IV

Women Organizing with Women

»Although men may say it is sexism in reverse,
I think women's organizations are very important.
Women have to encourage one another as women
so that they can go out and face the world,
including men. They need to talk to each other
about the intimate issues that affect them and that
they can't talk about in front of men.«
SETHEMBILE N.

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