Gute Kunst setzt sich nicht von selbst durch

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WDR

Künstlerinnen, Filmemacherinnen und Designerinnen sind in den achtziger Jahren mit ihren Werken und Arbeitsresultaten mehr und mehr hervorgetreten. In Ausbildung und Wissenschaft, im Kunst- und Ausstellungsbetrieb, in der Wirtschaft, den Medien und der Politik wird ihnen aber allenthalben noch viel zuwenig Aufmerksamkeit zuteil. Wie also könnte eine Bilanz des Erreichten aussehen und worauf sollten sich in den neunziger Jahren ganz besondere Energien richten?

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Keine weibliche Ästhetik?

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Die Frage nach einer weiblichen Ästhetik gilt als die Frage nach spezifischen Merkmalen der Kunst von Frauen. Seit Jahren wird versucht, eine solche weibliche Ästhetik zu beschreiben, aber alle mir bisher bekannten Ergebnisse sind unbeftiedigend. Ich kann leider zu der gegenwärtigen Diskussion auch keine geschlossene Untersuchung, sondern nur fragmentarische Ergebnisse meiner Aueinandersetzung mit dem Thema liefern.

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Weibliche Ästhetik zwischen Kitsch und Kunst

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An den Anfang meiner Überlegungen möchte ich zwei Behauptungen stellen:

Erstens: Man kann auch heute noch einen Menschen zutiefst verletzen, wenn man z. B. bei einem Besuch in seiner Wohnung anmerkt, daß es dort einiges gibt, was dem Kitsch zuzurechnen ist.

Zweitens: Man kann auch heute noch einen Menschen zutiefst beglücken, wenn man bei einem Besuch in seiner Wohnung anmerkt, daß es dort Dinge gibt, die von erlesenem Kunstgeschmack zeugen.

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reden sprechen schreiben: wie auch immer

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österreich, eine fiktion

die österreicher reden gern, sage ich. irgendwie unterscheiden sie zwischen reden und sprechen. am liebsten hören sie sich selber reden. beim reden neigen sie zum philosophieren fiktionalisieren literarisieren. lauter schwindel. keine lügen. wenn sie übers reden reden, nennen sie das sprechen, möglicherweise. reden, sein. das sprechen, ein akt. was sie meinen, wenn sie sagen, jetzt spreche ich, bleibt eher ungewiß.

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Metaphern Lesbisch-Feministischer Identität

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ODER
WIE WIR WERDEN, DIE WIR SIND

Inschrift am Eingangstor zu meinen Texten:

Meine Fragen mein Fundament
Ich habe zu sagen, was diese Texte sagen. Mit jedem greife ich eine Frage auf Eine der unzähligen, die sich mir stellen, wenn ich mich in dieser Welt bewege. Darin bewege ich mich und finde meine Fragen. Diese Funde sind mein Angebot.

Inschriften an den Haupttoren:

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InterRegio oder nichts Halbes, nichts Ganzes

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Fahrt Frankfurt/M. - Kassel, Oktober 1989. Von der Buchmesse zum Bahnhof. In Kassel werde ich am späten Nachmittag die Veranstaltung "vier Schriftstellerinnen lesen ihre Texte" moderieren. Wir haben telefonisch und brieflich abgesprochen, wer woraus wie lange liest, ich habe ihre Bio-Bibliographien samt unveröffentlichten und veröffentlichten Texten. Es lesen Berit Knorr, Sabine Stange, Bianca Döring, sie kennen sich seit Jahren aus der Kasseler Schreibwerkstatt.

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männlich... weiblich... androgyn ... ?

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Texte von Christa Wolf, Irmtraud Morgner, Sarah Kirsch

"Mann und Frau leben auf verschiedenen Planeten, Professor."
(Anders in Christa Wolf's "Selbstversuch")

"Ich kam mir eigentlich vor wie in einem fremden Land."
(Elisabeth Schwarzhaupt, einzige Ministerin im Kabinett Adenauer)

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Stimmen der Wüste in kühlem Land

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Jüdische Dichterinnen der Moderne: Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar, Nelly Sachs, Hilde Domin

Es ist bereits viel gesagt und geschrieben worden über die Situation von Frauen, über ihre Verletzungen, Ausgrenzungen und Verwerfungen, und dennoch möchte ich den Versuch unternehmen, das Thema noch einmal sichtbar zu machen, es exemplarisch darzustellen anhand des Lebens und Werkes von vier jüdischen Dichterinnen, die die Bedrohungen weiblicher Existenz aufgrund einer besonderen historischen Situation auch besonders deutlich erfahren haben.

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